Traunsteiner Georgiritt

Geschmückte Pferde, historische Kostüme

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Das Schmücken der Pferde zum Georgiritt hat lange Tradition.

Traunstein - Nicht nur geschmückte Pferde gab es beim Georgiritt zu sehen, historische Schwerttänzer haben auch offiziell den Frühling eingeläutet - trotz eisiger Temperaturen.

Die Pferdewallfahrt gilt als eine der größten in Bayern. Beteiligt waren etwa 400 festlich geschmückte Rösser, Kutschen mit Blaskapellen und ein rund 60 Mann umfassendes „Fußvolk“ aus Schwerttänzern und Landsknechten. Wohl wegen des ungemütlichen Wetters kamen weniger Besucher als in den vergangenen Jahren.

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Mit dem Georgi-Ritt verbunden ist der zweimal auf dem Stadtplatz aufgeführte Schwertertanz, dessen Ursprung bis ins Jahr 1530 zurückreicht. Er symbolisiert den Sieg des Frühlings über den Winter - in diesem Jahr lässt sich Väterchen Frost jedoch nicht so schnell austreiben. So konnten die Reiter bei der Prozession wegen des vielen Schnees nicht wie sonst üblich über Wiesen zum Ettendorfer Kircherl gelangen, sondern mussten auf der nahe gelegenen Teerstraße bleiben.

Der Osterritt findet zu Ehren des Heiligen Georg - Schutzpatron der Pferde und Reiter - statt. Die Gläubigen erbitten damit den Segen für ihre Tiere, die Feldarbeit und den heimischen Stall.

dpa 

Fotos vom Traunsteiner Georgiritt am Ostermontag:

Der Georgiritt in Traunstein

Auf dem Pferd durch Traunstein

Georgi-Ritt in Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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