Kliniken Südostbayern AG präsentieren schwarze Zahlen

Seit zehn Jahren erstmals ein positives Jahresergebnis

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Konnten ein gutes Jahresergebnis vermelden; von links: Dr. Uwe Gretscher, Vorstandsvorsitzender, Siegfried Walch, Landrat Traunstein und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, Elisabeth Ulmer, Vorstand, Georg Grabner, Landrat Berchtesgadener Land und Aufsichtsratsvorsitzender, Dr. Stefan Paech, Medizinischer Direktor.

Traunstein - Schwarze Zahlen für die Kliniken Südostbayern AG und steigende Patientenzahlen: Das wurde bei der Hauptversammlung der Kliniken Südostbayern am Freitag resümiert:

Nach zehn Jahren schreibt die Kliniken Südostbayern AG zum ersten Mal wieder schwarze Zahlen. Gleichzeitig verzeichnet die Gesellschaft weiterhin zunehmende Patientenzahlen. Auch die Zahl der Mitarbeiter ist gestiegen. Diese erfreulichen Fakten präsentierten Aufsichtsrat und Vorstand der AG imJahresbericht 2017 in der Hauptversammlung am Freitag, 27. April, in Teisendorf. 

Vorstandsvorsitzender Dr. Uwe Gretscher: „Wir haben drei anstrengende und in Teilen schmerzhafte Jahre hinter uns. Die harte Arbeit alle Beteiligten hat sich gelohnt; wir haben gemeinsam die Wende bemerkenswert schnell bewerkstelligt und schreiben wieder schwarze Zahlen.“

Aufsichtsratsvorsitzender Siegfried Walch und sein Stellvertreter Georg Grabner betonten, dass sie weiterhin konsequent zur kommunalen Trägerschaft der KSOB stünden. Großes Lob zollten sie den Beschäftigten, die wieder hervorragende und engagierte Arbeit geleistet hätten. „Ihnen ist es zu verdanken, dass die Menschen in unserer Region den Kliniken vertrauen.“ Dass sie dies auch weiterhin könnten, erklärte Dr. Gretscher: „Der Klinikverbund wächst immer mehr zusammen, gleichzeitig ist es uns wichtig, dass jedes Haus bei der stationären Vorort-Versorgung sein Gesicht behält.“

Die erfolgreiche Konsolidierung sei im Gegensatz zum Handeln aus der Not die bessere Voraussetzung für eine höhere Zufriedenheit von Mitarbeitern und Patienten, so Vorstand Elisabeth Ulmer. „Überall da, wo Menschen für und am Menschen arbeiten, geht es nicht nur um Rendite und Wirtschaftlichkeit, sondern darum, Menschen medizinisch und pflegerisch auf höchstem Niveau zu versorgen“, sagte sie. 

Anpassung an Anforderung des Gesundheitswesens

Rund 80 Mitarbeiter mehr konnten die Kliniken im letzten Jahr gewinnen, vor allem in der Pflege. „Wir haben bewusst in unser Personal investiert und bilden auch immer mehr Berufsgruppen aus“, sagte Ulmer. „Hinter all dem steht die stetige medizinische Ausweitung unseres modernen, den Bedürfnissen unserer Patienten und Anforderungen des Gesundheitswesens anzupassenden Leistungsspektrums“, erklärte dazu der Medizinische Direktor der Kliniken Dr. Stefan Paech. 

Als Beispiele neben vielen anderen nannte er den um zehn auf nun 30 Betten erfolgten Ausbau der Akutgeriatrie in der Kreisklinik Berchtesgaden, die seit fünf Jahren währende Erfolgsgeschichte des Onkologischen Zentrums am Klinikum Traunstein oder das ebenfalls dort beheimatete neue Mutter- Kind-Zentrum.

Auch Digitalisierung auf der Agenda

„Neben der medizinischen Weiterentwicklung, der Qualifikation unserer Mitarbeiter sowie notwendigen Neubau-, Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen an den Standorten Traunstein, Bad Reichenhall und Ruhpolding gehört auch eine umfassende Digitalisierungsoffensive zu unseren großen strategischen Themen für die nächsten Jahre“, so Dr. Gretscher. 

Umgesetzt würden diese und viele weitere Maßnahmen konsequent in dem auf fünf Jahre angelegten Strategieprogramm „Perspektive 2022.“ Alle seien sich bewusst, wie herausfordernd Veränderungen wahrgenommen werden. „Umso mehr danken wir unseren Mitarbeitern, die im Vertrauen auf sich und unsere Stärke auch in dieser schwierigen Zeit an Bord geblieben sind und die Kliniken getragen haben.“, so abschließend der Klinikenchef.

Pressemeldung Pressestelle Kliniken Südostbayern AG - Klinikum Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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