Straftaten bei Kiefersfelden, Freilassing, Passau

Traunsteiner Gericht schickt drei Schleuser in den Knast

Traunstein - Hunderte illegale Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak haben vier Männer illegal nach Bayern gebracht. Drei der vier Angeklagten wurden jetzt zu Gefängnisstrafen verurteilt.

Über Grenzübergänge wie Passau, Kiefersfelden oder Freilassing brachten vier Schleuser – alle seit Jahren in Deutschland lebende syrische Staatsangehörige aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen – 2015 in einem Zeitraum von nur fünf Wochen mehrere hundert illegale Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak mit Autos illegal nach Bayern. Dafür wurden die vier Männer jetzt vom Landgericht Traunstein verurteilt, wie das OVB berichtet.

Drei Mal Gefängnis, ein Mal Bewährung

Die Schlepper hätten sich geständig gezeigt. Die beiden Jüngsten (jeweils 24 Jahre alt) sollen sich

seit der Kindheit in Syrien

gekannt haben. Der 24-Jährige muss für zwei Jahre und vier Monate in Haft. Der zweite 24-Jährige bekam zweieinhalb Jahre aufgebrummt.

Die höchste Strafe erhielt laut OVB der Älteste der vier Angeklagten. Der 46-Jährige muss für drei Jahre und vier Monate hinter Gitter. Der vierte Angeklagte (44) kam mit einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren und einer Geldstrafe von 1000 Euro davon. Er war als einziger der vier Männer zuvor nicht in Untersuchungshaft.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB-online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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