Urteil gegen 25-jährigen Raublinger

"Schuldig des sich Verschaffens von Drogen mit einer Waffe"

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Traunstein - Am Montag musste sich ein 25-jähriger Raublinger wegen 300 Gramm Marihuana und einer Waffe im Kofferraum verantworten. Das Urteil ist nun gefallen.

"Der 24-Jährige ist angeklagt vorsätzlich unerlaubt mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge Handel getrieben und dabei eine Schusswaffe mitgeführt zu haben und durch dieselbe Handlung ohne Erlaubnis nach § 2 Abs. 2 Waffengesetz die tatsächliche Gewalt über eine Schusswaffe ausgeübt zu haben", so lautete die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft gegen einen 25-Jährigen Raublinger. Dieser musste sich am Montag vor dem Landgericht Traunstein verantworten.

Urteil gefallen

Auf Nachfrage unserer Redaktion erklärte eine Sprecherin des Landgericht Traunstein, dass der Angeklagte schuldig des sich Verschaffens von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge mit einer Waffe in Tateinheit des unerlaubten Besitzes einer Schusswaffe schuldig gesprochen wurde. Der Richter verurteilte den 25-Jährigen zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren.

Flucht endete an Hausmauer

Beamte der Bundespolizei Rosenheim wurden am 4. November 2016 gegen 14.45 Uhr in der Innenstadt auf ein Fahrzeug aufmerksam und wollten dieses einer Kontrolle unterziehen. Der Fahrer flüchtete laut Polizei mit seinem Auto und krachte am Roßacker gegen eine Hausmauer. Unmittelbar nach dem Unfall sei der Fahrer ausgestiegen und habe versucht „etwas“ wegzuwerfen. Zusammen mit der Polizeiinspektion Rosenheim gelang es den Beamten den Fahrer festzunehmen und 300 Gramm Marihuana sicherzustellen. Zudem fanden die Polizisten im Kofferraum eine Schreckschusswaffe. Der damals 24-Jährige aus dem Landkreis Rosenheim wurde bei dem Vorfall nicht verletzt.

Quelle: chiemgau24.de

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