Gericht: 26.000 Euro für Hinterbliebene

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Traunstein - Kein zu großes Risiko eingegangen: Das Landgericht hat eine Versicherung zur Zahlung an die Hinterbliebenen eines tödlich Verunglückten verdonnert.

Die Zivilkammer am Landgericht Traunstein hat am Donnerstag, 11. Juli, eine englische Versicherung zur Zahlung einer Summe von 26.000 Euro verurteilt. Die Versicherung hatte sich geweigert, den Betrag aus einer Reiseversicherung an die Hinterbliebenen eines tödlichen verunglückten Skifahrers aus Bergen zu zahlen. Dieser war 2010 in Russland beim sogenannten Heliskiing in eine Lawine geraten und gestorben. Insgesamt starben bei dem Unglück zehn Personen.

Die englische Reiseversicherung weigerte sich die 26.000 Euro an die Erben auszubezahlen, weil die Sportart ihrer Meinung nach zu gefährlich sei. Der zuständige Richter am Traunsteiner Gericht war allerdings anderer Meinung. Das englische Versicherungsunternehmen hat nun einen Monat Zeit, gegen das Urteil Einspruch zu erheben.

Quelle: Bayernwelle Südost

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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