Urteil am Landgericht Traunstein 

Eigene Ehefrau vergewaltigt und geschlagen: Haft für Österreicher

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Rosenheim/Traunstein - Ein 51-jähriger Österreicher soll seine eigene Ehefrau mehrfach in der gemeinsamen Wohnung in Rosenheim vergewaltigt und körperlich verletzt haben. Der Grund: Die 49-Jährige soll seiner Ansicht nach fremd gegangen sein. Nun fiel das Urteil in dem Fall: 

Die Sechste Strafkammer am Landgericht Traunstein mit Vorsitzendem Richter Dr. Jürgen Zenkel verhängte gegen den geständigen Täter am Montag, 11. April, viereinhalb Jahre Haft wegen dreifacher Vergewaltigung sowie gefährlicher und vorsätzlicher Körperverletzung

Das Motiv aus Sicht des Gerichts: Rache, Strafe und Demütigung - weil der 51-Jährige glaubte, seine Frau habe ihn mit einem Arbeitskollegen betrogen. Allerdings habe es weder Hinweise noch Beweise gegeben, die diese Behauptung des Österreichers untermauert hätten. 

Eine "versuchte Nötigung" durch einen fragwürdigen "Vertrag zu ehelichen Rechten und Pflichten" stellte das Gericht auf Antrag von Staatsanwältin Sabine Stanzel mit Blick auf die Restvorwürfe ein.

Angeklagter habe sei Familienleben zerstört 

Die Ehefrau habe "ein Martyrium in der Ehe" geschildert. Wenn ihr Mann zu viel getrunken habe, sei er aggressiv geworden. Die Zeugin habe unter Tränen versichert, nie fremd gegangen zu sein. Die 49-Jährige leide unter Schlafstörungen und kämpfe mit psychischen Folgen der Gewalt

Der Angeklagte habe sich geständig gezeigt und erklärte im Verlauf des Prozesses, er habe "Fehler gemacht", er habe sein Familienleben zerstört und könne sich das nicht verzeihen. 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB online oder in der gedruckten Heimatzeitung.  

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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