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Prozess UM BRUTALE BLUTTAT VOR PRIENER SUPERMARKT

Gutachter: "Er meinte, er habe das Recht zu töten"

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Mit einem Bauchgurt wurde der Angeklagte am Montag in den Gerichtssaal gebracht. So können auch seine Arme fixiert werden. Während der Verhandlung muss der Angeklagte den Gurt nicht tragen. 
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Traunstein/Prien - Nach der schrecklichen Bluttat vor dem Lidl-Supermarkt in Prien, bei der die 38-jährige Farimah S. erstochen wurde, wurde nun auch der letzte Zeuge gehört. Der Prozessverlauf von Montag im Ticker:

  • Die Beweisaufnahme ist inzwischen abgeschlossen, alle Zeugen wurden gehört.
  • Ein Ex-Mitbewohner des Angeklagten berichtete, Hamidullah M. kündigte kurz vor der Tat eine "Überraschung" an.
  • Eine Priener Asylhelferin hatte nach einem Wutanfall des Angeklagten Angst. 
  • Ein weiterer Zeuge berichtete direkt vom Tatgeschehen und wie er den Angeklagten mit anderen vor dem Supermarkt überwältigte.
  • "Er ist Abschaum", urteilten zwei der Söhne von Farimah S. als Zeugen vor Gericht: Er habe ihre Familie zerstört.
  • Die Gutachter sind sich sicher: Hamidullah M. ist nicht schuldunfähig. 

Update 18.10 Uhr: Gutachter berichten über tödliche Verletzungen und geistigen Zustand des Angeklagten

Zwei Gutachter sind die letzten beiden Zeugen: Sowohl der Alkohol-, als auch der THC-Gehalt im Blut des Angeklagten könnten ihn vor Gericht nicht entlasten. Dann listet der medizinische Gutachter mit wissenschaftlicher Präzision all die Schnitt- und Stichverletzungen bei Farimah S. auf - insgesamt 16 Verletzungen: "Es reicht doch jetzt", stöhnt irgendwann leise einer der Zuschauer. Auch auf Hamidullah M. macht der Bericht Eindruck. Mal windet er sich auf seinem Platz, dann starrt er zu Boden oder bedeckt sein Gesicht mit einer Hand. Im Gerichtssaal herrscht bei dieser grausigen Auflistung Stille. 

Wollte Hamidullah M. dem Opfer den Kopf abschneiden? Der Rechtsmediziner räumt ein, dass es nicht eindeutig nachweisbar ist - auch wenn der erste Eindruck bei der Obduktion dies vermuten ließ. Das Messer hatte eine Klingenlänge von 20 Zentimetern. Die Todesursache sei entweder Verbluten oder ein Schock durch aus einer Magenverletzung ausgetretene Magensäure gewesen. 

"Keine geistigen Störungen oder Einschränkungen", attestiert der psychiatrische Gutachter dem Angeklagten - auch schizophren sei er nicht. Die Tötung habe der Angeklagte als mit seinem Weltbild vereinbar gesehen: "Er meinte, er habe das Recht, einen Menschen zu töten", so der Gutachter. Anlass für eine Sicherungsverwahrung sieht er nur im Falle einer weiteren Radikalisierung.

"Woher kommt dieser Vernichtungswille?", fragt Richter Erich Fuchs den Sachverständigen. Hier hat der Gutachter keine klare Antwort parat

- er könne es sich nur mit seiner Sozialisierung in Afghanistan erklären. Einige seiner Familienmitglieder wurden früher von den Taliban getötet, einen der Mörder habe der Angeklagte mit 14 Jahren getroffen und schwer verletzt. 

Die Beweisaufnahme im Prozess um die Bluttat von Prien ist nun abgeschlossen. Alle Zeugen wurden geladen. Der Prozess wird am Montag, den 5. Februar um 9 Uhr fortgesetzt. Dann halten Staatsanwaltschaft, Nebenklage und Verteidigung ihre Plädoyers. Ein Urteil wird vermutlich erst am 9. Februar ab 9 Uhr fallen. chiemgau24.de berichtet auch dann wieder aktuell aus dem Traunsteiner Landgericht. 

Update 16.15 Uhr: Zwei der Söhne des Opfers berichten über ihr Leben nach der Tat

Für die beiden jungen Männer ist dies heute ein schwerer Tag - doch vielleicht hat es auch etwas Erleichterndes: "Nur solcher Abschaum wie er kann so etwas tun“, sagt einer der Söhne der erstochenen Farimah nun als Zeuge vor Gericht mit Blick zur Anklagebank: "Das ist auch der Grund, warum in Afghanistan kein Frieden einkehrt, das sind fanatische Analphabeten.“ Es waren ihre beiden jüngeren Geschwister, die die Tat mit ansehen mussten. Den älteren Söhnen, die nun dem Gericht Rede und Antwort stehen, blieb zumindest das erspart.

Ihre Zeugenaussagen tragen sie ruhig und gefasst vor, können wegen guter Deutschkenntnisse auf den Dolmetscher großteils verzichten. Aber Emotionen spielen natürlich eine Rolle - der Begriff "Abschaum" fällt hier mehr als einmal vor Gericht. Gerade mal fünf und elf Jahre alt waren ihre Geschwister, als ihre Mutter vor dem Priener Supermarkt erstochen wurde. Heute seien sie stark traumatisiert, hätten Schlafstörungen. Sie würden immer wieder nach der Mutter fragen: „Da können wir ihnen dann immer nur antworten: Die ist jetzt im Himmel."

Der jüngste der Brüder traue sich immer noch nicht alleine nach draußen. Nach der Tat erzählten die beiden ihren älteren Brüdern von der Tat - der Elfjährige hätte noch versucht, den Angeklagten am Bein zu packen und wegzuziehen. „Lass das, sonst bekommst Du auch einen Messerstich verpasst!“, habe der Angeklagte daraufhin gerufen. „Es hat sich alles geändert“, so einer der Söhne vor Gericht, „ich kann es nicht beschreiben“. Die Söhne leben nun beim Vater, der gäbe sich Mühe, könne aber die Mutter nicht ersetzen. „Können Sie sich das vorstellen, dass ein Fünfjähriger ohne seine Mutter aufwachsen muss, wegen Abschaum wie ihm!“,wird der älteste der Söhne wieder emotionaler.

In einer Verhandlungspause hatte die Familie von Farimah S. bereits beklagt, dass es für sie unerträglich sei, dem Angeklagten auch beim Rauchen oder auf der Toilette zu begegnen. Auch einer der Söhne sagt nun zu Richter Fuchs, er hätte noch immer Angst, der Angeklagte könnte plötzlich hinter ihm stehen. Doch die Sicherheitsvorkehrungen am Landgericht sind heute hoch wie selten: Hamidullah M. wird mit einer Kette zwischen den Füßen und mit einem Bauchgurt in den Gerichtsaal geführt, an dem seine Hände fixiert sind.

Wollte Farimah S. auch ihr Umfeld vom Christentum überzeugen? Das behauptete zumindest der Angeklagte am ersten Verhandlungstag. "Nein", versichern beide Söhne vor Gericht, die weiterhin Muslime sind. Sie habe im Christentum nur viele Vorzüge gesehen, habe sich dann zum Glaubenswechsel entschieden. Auch von Bekehrsungsversuchen gegenüber Dritten wissen die beiden nichts. Die beiden Söhne können sich auch vorstellen, dass bei der Tat Neid eine Rolle gespielt haben könnte: Die Familie hatte Arbeit, konnte die Miete selbst bezahlen, sei gut integriert gewesen.

Nun werden Gutachter dem Gericht über die vielen Verletzungen berichten, die schließlich zum Tod von Farimah S. geführt haben.

Update, 14 Uhr: Ein Zeuge, der den Angeklagten noch mit einem Bauzaun zurückhalten wollte"

Jetzt sagen zwei Asylbetreuerinnen im Prozess vor dem Traunsteiner Landgericht aus: Die erste kannte Hamidullah einerseits als „völlig freundlich und hilfsbereit“, anderseits aber auch als „stur, wie ein kleines Kind.“ Auf Kritik habe er uneinsichtig reagiert. Ihrem Eindruck nach habe der Angeklagte regelrechte Minderwertigkeitskomplexe, auch wegen seines Analphabetismus. Sie habe außerdem gehört, er habe wegen Besuchen bei Prostituierten immer wieder Geldsorgen gehabt. 

In einem kurzen Gespräch zehn Tage vor der Tat mit der zweiten Betreuerin habe er, wie schon davor, auf sie sehr traurig gewirkt. Sie sei enger mit seinem Zimmergenossen N., befreundet gewesen. Darauf sei der Angeklagte eifersüchtig gewesen und wie eine Art Anstandsdame bei gemeinsamen Unternehmungen dabei gewesen.

Auch zwei Mitarbeiter des Priener Bauhofs, wo der Angeklagte zuletzt gearbeitet hat, sagen aus. "Es ist irgendwann immer schlimmer geworden mit ihm“, erklärt einer. Der Mann habe Anweisungen zunehmend schlechter oder auch gar nicht umgesetzt. Beide hätten den Angeklagten durchaus als religiös erlebt: „Er hatte immer seinen Gebetsteppich dabei.“ Er habe nur einmal erlebt, dass der Angeklagte auf der Arbeit geweint habe, so einer der Zeugen. Aber nicht, wie er aussagte, wegen Problemen mit dem Opfer Fatima S.. Vielmehr sei dies geschehen, als er den Angeklagten einmal scharf zurechtwies. „Schlecht gelaunt war er eher sehr selten", er habe öfter auch Faxen gemacht.

Dann sagt ein 30-Jähriger aus, der am Tattag in dem Supermarkt zum Einkaufen war - drei Meter stand er schließlich vom Opfer entfernt, das bereits blutend am Boden lag. Die Söhne standen direkt dahinter. „Was macht dieser Mann mit meiner Mutter“, habe einer der beiden mit Blick auf den Angeklagten gesagt. Daraufhin sei ihm die Lage klar gewesen. "Schauen Sie mal zur Anklagebank, war er das", fragt der Vorsitzende Richter Fuchs, "Ja, eindeutig."

Er habe dann einem anderen Passanten dabei geholfen, mit einem Stück Bauzaun den Täter daran zu hindern, weiter zuzustechen. Doch irgendwann habe der Täter wieder auf das Opfer einstechen können. Ein anderer Passant habe dann versucht, ihn zu überwältigen. „Dabei fiel dann ein Faustschlag in das Gesicht des Angeklagten“, dieser habe das Messer fallen lassen und es sei vor dem Zeugen gelandet. "Ich habe es dann mit meinem Fuß gesichert und mich langsam zu einem Papierkorb bewegt." Dort habe er es dann mit einem Papier umschlungen aufgehoben und einen anderen Passanten mit der Aufsicht darüber betreut. „Das Messer war nicht mehr sonderlich scharf, etwas verbogen und blutbefleckt.“

Er habe dann Anderen dabei geholfen, den Angeklagten auf dem Boden zu fixieren. „Ich hatte das Gefühl, er stand komplett neben sich. Sobald er fixiert war, hat er das auch so hingenommen.“

Update, 12.45 Uhr: Auch eine Asylhelferin hatte schon Angst vor ihm

Nun der Mann als Zeuge, dem der Angeklagte angeblich den Kopf abschneiden wollte, weil er zum Christentum übertrat. Der 43-Jährige kennt den Angeklagten seit etwa zwei Jahren. Er habe sich dem Angeklagten gegenüber zu seinem Wechsel zum Christentum in einem persönlichen Gespräch bekannt. Dabei habe er ihm auch seine Bibel gezeigt - der Angeklagte habe entrüstet reagiert. Konkrete Todesdrohungen habe der Zeuge von Hamidullah aber nicht bekommen. Außerdem stellt der Zeuge klar, dass die erstochene Farimah S. ihn nicht zum Glaubensübertritt überredet habe - es war seine freie Entscheidung. Er habe schon bei einem früheren Aufenthalt in Dubai die Konversion erwogen.

Nun sagen zwei frühere Betreuerinnen von Hamidullah als Zeuginnen vor Gericht aus: Die Deutschkurse seien mit dem Angeklagten nicht sehr gut gelaufen, vor allem der abgelehnte Asylbescheid habe ihn dann deprimiert. Laut einer der beiden Zeuginnen wollte er sogar zu Fuß zurück nach Afghanistan gehen - "wenn tot, dann tot", soll er, angesprochen auf die Gefahren, schlicht erwidert haben.

Von vielen Problemen mit Hamidullah berichtet auch eine Asylsozialberaterin der Diakonie Prien. Öfters sei er bei ihr in der Sprechstunde gewesen, habe sich "theatralisch über alles Mögliche beschwert", anstatt konkrete Anliegen vorzubringen - niemand sei für ihn da. Als "schwierig, etwas schräg" beschreibt sie den Angeklagten.

Nach seinem Ablehnungsbescheid sei er immer schwieriger und auch unverschämt geworden. "Aggressiv und tobend" sei er bei einem Termin aus dem Zimmer gestürmt: "So kannte ich ihn bis dahin gar nicht“, so die Asylsozialberaterin, „Ich habe geglaubt, der rammt mir sein Taschenmesser in den Körper!“ Kurz darauf habe er sich aber recht kleinlaut telefonisch gemeldet. „Daraufhin habe ich gedacht: So ist er halt.“ Hamidullah selbst bestreitet, dass er so ein Taschenmesser überhaupt hatte.

Immer wieder erkundigt sich das Gericht nach seiner Religiosität: "Es ist egal, ob man Christ oder Muslim ist, alle sind gleich", soll er zur Asylberaterin einmal gesagt haben - trotzdem berichtet die Zeugin, dass er andere Asylbewerberinnen teils scharf kritisierte, beispielsweise schon dann, wenn eine Frau mit ihrem Kind, aber ohne den Vater, unterwegs war.

Update, 10.15 Uhr: Bluttat von Prien von langer Hand geplant?

War die Bluttat vor dem Priener Supermarkt von Hamidullah M. von langer Hand geplant? Der Afghane sitzt heute zum zweiten Mal vor dem Landgericht, ruhig und gefasst. Das Interesse der Öffentlichkeit ist auch heute groß, über 20 Zuhörer sind nach Traunstein gekommen.

Der erste Zeuge: Ein früherer Mitbewohner des Angeklagten. Seine Aussagen lassen vermuten, dass der Mord keine Spontantat gewesen sein könnte: "Ein anderer Flüchtling, H., ist auch zum Christentum konvertiert. Hamidullah meinte dann, man sollte ihm den Kopf abschneiden." Der Angeklagte habe dabei gelacht, der Zeuge nahm ihn nicht ernst - vielleicht auch deshalb, weil er den Angeklagten nicht als streng gläubig beschreibt: "Er hat Alkohol getrunken und ist in die Disko gegangen."

Eine weitere Aussage des Angeklagten lässt heute kurz nach Prozessbeginn nur noch mit dem Kopf schütteln: Einige Tage vor der Tat kündigte Hamidullah laut dem Zeugen eine "Überraschung" an - "in ein oder zwei Wochen werdet ihr schon merken, was das für eine Überraschung ist", soll Hamidullah laut dem Zeugen gesagt haben.

Ein weiteres Detail zum Angeklagten wird jetzt vor Gericht öffentlich: Zehn Tage vor der Tat sprach Hamidullah schon bei der Ausländerbehörde vor - er wollte wohl möglichst schnell wieder zurück nach Afghanistan. Sein Asylbescheid wurde zuvor abgelehnt.

Als nächster Zeuge sagt erneut ein Asylbewerber aus. Auch er lebte mit dem Angeklagten einige Zeit zusammen - es ist H., der zum Christentum konvertierte und dem der Angeklagte angeblich mit "Kopf abschneiden" drohte.

Vorbericht

Am 29. April 2017 attackierte der damals 29-jährige afghanische Asylbewerber Hamidullah M. seine 38-jährige Landsfrau Farimah S. in Prien vor einem Supermarkt mit einem Küchenmesser. Die Frau wurde dabei vor den Augen ihrer fünf und elf Jahre alten Kinder schwerstverletzt und erlag noch am selben Tag ihren Verletzungen.

Auch mehrere Kunden des Supermarktes, die am ersten Verhandlungstag aussagten mussten die Tat mit ansehen und versuchten noch vergeblich der Frau zu helfen und ihr Leben zu retten. „Da draußen hat es ausgesehen, wie auf einem Schlachtfeld", sagte ein Zeuge aus. Ein weiterer: „Das war wie in einem Horrorfilm. Ich habe dann mein Telefon auf ihn geschmissen, dass er auf mich aufmerksam wird. Dann weiß ich erst wieder, dass ich ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen und versucht ihn am Hals zu packen. Mit anderen Passanten haben wir ihn schließlich überwältigen können. Ich habe ihn dann mit meinem Gürtel gefesselt.

Mord aus niederen Beweggründen

Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage wegen Mordes aus niederen Beweggründen. Laut Anklageschrift soll der Beschuldigte heimtückisch einen Menschen getötet haben. Der Angriff sei für Farimah S. völlig überraschend gekommen. Sie habe der Messerattacke nichts entgegenzusetzen gehabt. Beide Umstände soll der Angeschuldigte nach Auffassung der Staatsanwaltschaft bewusst dazu genutzt haben, die Tat zu begehen.

Angeklagter schweigt zur Tat

Der Angeklagte Hamidullah M. schweigt zur Tat. Laut dem Bericht von Dr. med. Stefan Gerl, Chefarzt der forensischen Psychiatrie am Inn-Salzach-Klinikum, sei der Angeklagte in Afghanistan auf einem Bauernhof aufgewachsen. Mit 14 Jahren seien sein geliebter Onkel und weitere Angehörige von den Taliban ermordet worden. Er floh zunächst mit seinem Vater in den Iran, sei aber mit 19 Jahren nach Afghanistan zurückgekehrt, um seine Familie zu rächen.

Er könne sich nicht an die Tat erinnern

Der Angeklagte, der kurz vor der Tat seinen Abschiebebescheid bekommen hatte,  ergriff am ersten Verhandlungstag schließlich dann doch noch selbst das Wort und erklärte, dass das Opfer mehrmals an ihn herangetreten sei und ihn überreden wollte, zu konvertieren, weil er dann in Deutschland bleiben könne. Er habe sie  mehrfach gebeten, das zu lassen, weil er das nicht wolle. Dr. Gerl fuhr schließlich fort: "Diese Frau habe seinen Kopf kaputt gemacht. Er habe ihre Stimme in seinem Kopf mit Alkohol und Haschisch bekämpft. Jetzt sei der Stress weg. Er fühle sich leichter und glücklicher, nachdem er diese Frau umgebracht habe", so seine Angaben gegenüber dem Gutachter.

Der Prozess wird am 29. Januar weiter geführt, ein Urteil wird voraussichtlich für den 5. Februar erwartet.

**Wir berichten von vor Ort**

Quelle: chiemgau24.de

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