Fahrlässige Tötung bei Unfall bei Tacherting?

Prozess um tragischen Biker-Unfall vertagt

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Die Überreste des Motorrads nach dem Unfall zwischen Tacherting und Peterskirchen am 17. Juni 2015. Als die Angeklagte nach Außerperl abbiegen wollte, krachte der Biker in ihr Auto.
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Traunstein/Tacherting - Im Juni 2015 wurde ein 45-Jähriger aus dem Kreis Altötting aus dem Leben gerissen: Mit dem Motorrad prallte er gegen ein abbiegendes Auto - die Fahrerin steht nun vor Gericht.

Update 7.45 Uhr: Keine Verhandlung am Dienstag

Der Prozess um den tödlichen Motorradunfall bei Tacherting muss verschoben werden: Richter Maximilian Lermer ist erkrankt, wie chiemgau24.de aus dem Amtsgericht erfahren hat. Ein Ersatztermin für die Verhandlung steht noch nicht fest.

Unser Artikel vom Dienstagmorgen:

Hat sie ihn übersehen oder seine Geschwindigkeit falsch eingeschätzt? Es war der 17. Juni 2015 als ein 45-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Altötting auf der Kreisstraße TS20 zwischen Tacherting und Peterskirchen sein Leben lassen musste - er kam einer 61-Jährigen entgegen, die beim Abbiegen gerade seine Fahrbahn kreuzte. Die Garchingerin steht deshalb am heutigen Dienstag vor dem Amtsgericht Traunstein.

Den 45-Jährigen riss es beim Zusammenstoß vom Motorrad, danach prallte er noch gegen ein weiteres Auto. Rund 40 Meter vom Unfallort kam der Mann zum Liegen, das Bike landete in einem Feld. Der Motorradfahrer erlitt bei dem Unfall tödliche Verletzungen, die Körperhauptschlagader wurde ihm zerrissen

Motorradfahrer stirbt nach Kollision mit Pkw

Wegen fahrlässiger Tötung muss sich die 61-jährige Garchingerin nun vor Gericht verantworten. Auch wenn der Motorradfahrer zu schnell dran war - laut Staatsanwaltschaft zwischen 118 und 130 km/h - hätte die Frau ihn sehen müssen, so die Anklage.

xe

Quelle: chiemgau24.de

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