"Jugendliche sind mit Waffe vor einer Schule"

Aus Langeweile: 17-Jähriger setzt in Trostberg falschen Notruf ab!

Trostberg - Am Freitagabend gegen 20.35 Uhr ging bei der Polizei-Einsatzzentrale eine telefonische Mitteilung ein, bei welcher eine männliche Person angab, dass sie im Ortsgebiet Trostberg an einer Schule eine verdächtige Wahrnehmung mit zwei Jugendlichen gemacht hätte. 

Und zwar hätte einer der Jugendlichen eine Waffe mit sich geführt und dem Begleiter gezeigt. Im Anschluss wären die beiden Jugendlichen wieder in unterschiedliche Richtungen weggegangen. Da zu diesem Zeitpunkt die Echtheit der Waffe nicht geklärt werden konnte und sich zudem an der Schule eine Vielzahl an Personen aufhielten, wurden mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Trostberg samt umliegender Inspektionen zum Einsatzort entsandt

Dort konnten jedoch keine Feststellungen mehr auf die vermeintlichen Jugendlichen getroffen werden. Im Rahmen der Ermittlungen zu dem zunächst anonymen Anrufer konnte dieser letztendlich ausfindig gemacht werden. Bei einer Konfrontation mit den Ermittlungsergebnissen gestand er, die Geschichte frei erfunden zu haben. Als Grund hierfür nannte er Langeweile. Der 17-Jährige aus dem Raum Trostberg muss sich nun strafrechtlich wegen dem Missbrauch von Notrufen verantworten. Des Weiteren werden die Möglichkeiten der Erhebung der angefallenen Polizeikosten geprüft.

Pressemeldung Polizei Trostberg

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / Sophia Weimer (Symbolbild)

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