Drogen: Notarzt konnte nicht mehr helfen

Trostberg - Er lag leblos in seiner Wohnung - und auch der Notarzt konnte ihm nicht mehr helfen. In Trostberg gibt es leider einen Drogentoten zu beklagen.

Ein 58-Jähriger ist am Mittwoch, 21. Mai 2014, tot in seiner Wohnung in Trostberg gefunden worden. Offenbar wurde der Mann ein Opfer seines langjährigen Drogenkonsums. Die Traunsteiner Kriminalpolizei hat dieErmittlungen übernommen.

Ein Bekannter hatte den 58-Jährigen am Mittwochabend leblos in seiner Trostberger Wohnung gefunden. Der alarmierte Notarzt konnte nur mehr den Tod feststellen. In unmittelbarer Nähe des Verstorbenen fanden die Beamten drogentypische Utensilien, der 58-Jährige war zudem als langjähriger Konsument - auch harter Drogen - bekannt.

Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein übernahm die Ermittlungen zur Klärung der Todesursache. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde der Leichnam am Freitag im Münchner Institut für Rechtsmedizin obduziert. Ein toxikologischer Vortest bestätigte den Verdacht, es wurden Morphin und Methadon im Körper festgestellt.

Beim dem Verstorbenen handelt es sich um den 8. Drogentoten im Jahr 2014 im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Davon sind sieben auf den Missbrauch von Fentanylpflastern zurückzuführen (Vergleichszeitraum 2013: 12).

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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