Vermisstensuche auf der Osterwies bei Tüßling

Fahrgast meint Kind zu sehen - Suche ergebnislos

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Tüßling - Ohne Ergebnis verlief einer Vermisstensuche auf der Osterwies, die die Polizeiinspektion Altötting nach Mitteilung eines Bahnreisenden am Dienstvormittag koordinierte.

UPDATE, 13.40 Uhr: Polizeimeldung

Der Fahrgast war gegen 8 Uhr mit der Bahn von Heiligenstatt nach Altötting unterwegs, als er ungefähr auf Höhe des Weilers Weitfeld eventuell eine Person wahrgenommen hatte. Ungefähr 30 - 40 Meter südlich des Gleiskörpers war ihm im Zuge der Fahrt auf einem Feldweg ein Umriss aufgefallen, den er von der Größe her als acht- bis neunjähriges Kind mit blauer Jacke und pinkfarbener Hose beschrieb.

Da wegen ungünstiger Flugwitterung auf einen sofortigen Hubschraubereinsatz verzichtet werden musste, kämmten 35 Mann der alarmierten Feuerwehren Tüßling, Teising, Mörmoosen sowie Streifen der Bundes- und der Landespolizei am Boden das Freigelände zu Fuß ab. Ein Befahren der Feldwege war aufgrund starker Vereisung nicht möglich.

Gegen 10.30 Uhr wurde die Suche ergebnislos eingestellt. Nicht völlig ausgeschlossen werden kann, dass die Silhouette eines Geophons der derzeit laufenden seismischen Messungen bei der schnellen Vorbeifahrt fehlinterpretiert wurde.

Pressemeldung Polizeiinspektion Altötting

UPDATE, 11.13 Uhr:

Die Vermisstensuche in Tüßling wurde mittlerweile eingestellt. Das meldet die Agentur TimeBreak21. Der Hubschrauber konnte offenbar witterungsbedingt nicht starten.

Die Feuerwehren Tüßling, Teising und Mörmoosen waren zur Unterstützung der Polizei im Einsatz.

Erstmeldung, 10.51 Uhr:

Am Dienstagmorgen, gegen 8 Uhr meldete ein Zugpassagier der Landespolizeiinspektion Altötting, dass sich ein neun- bis zehnjähriges Kind etwa 30 bis 40 Meter vom Bahngleis entfernt aufhalte. Zwischen Tüßling und Altötting am Weiler Weitfeld habe er das Kind gesehen. 

Daraufhin leitete die Polizei eine Vermisstensuche ein, an der sich auch die Bundespolizei Mühldorf und die Feuerwehr Tüßling beteiligten. Auch ein Hubschrauber wurde zur Unterstützung angefordert. Dieser konnte jedoch aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht fliegen. Der Zugverkehr wurde durch die Vermisstensuche nicht beeinträchtigt, die Zugführer wurden aber von der Polizei darauf hingewiesen, im betreffenden Gebiet langsam zu fahren.

Die Einsatzkräfte konnten kein Kind auffinden. Stattdessen fanden sie eine Vogelscheuche im abgesuchten Gebiet, die möglicherweise der Auslöser für die Vermisstensuche war. Mehrere Beamte überprüfen derzeit, ob sich die Beschreibung des Kindes mit der der Vogelscheuche deckt, so ein Sprecher der Polizei.

Quelle: innsalzach24.de

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