Über 30 Festnahmen am Wochenende

Rosenheim - Am Wochenende hat die Bundespolizeiinspektion Rosenheim 35 Personen festgenommen. Unter ihnen befanden sich mutmaßliche Schleuser sowie Urkundenfälscher.

Am Samstag, 24. März, kontrollierten Freilassinger Bundespolizisten im Einreisezug Richtung München einen kosovarischen und einen tschechischen Staatsbürger. Mit Hilfe des Polizeicomputers stellten die Beamten fest, dass die manipulierten Papiere des 32-jährigen Kosovaren als gestohlen gemeldet waren. Die Dokumente des gleichaltrigen Tschechen stellten sich ebenfalls als falsch heraus. Beide Männer müssen auf richterliche Anordnung hin bis zu ihrer Gerichtsverhandlung im Gefängnis bleiben.

Rosenheimer Bundespolizisten kontrollierten am Sonntag auf der Inntalautobahn und der A8 mehrere Fernreisebusse aus Italien. Unter den Reisenden befanden sich zwei Somalier, 36 und 38 Jahre alt. Da sie keine Dokumente bei sich hatten, wurden sie wegen unerlaubter Einreise angezeigt. Sie sind an eine zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet worden. Bereits am Freitag reisten ein 36-Jähriger aus Sri Lanka und ein Ghanaer, 33 Jahre alt, mit dem Bus nach Deutschland. Ihre Aufenthaltstitel waren abgelaufen. Mit einer Anzeige im Reisegepäck konnten sie die Dienststelle freien Fußes verlassen.

Am Sonntag, 25. März, kontrollierten Weilheimer Bundespolizisten auf der B2 zwei Fahrzeuge. Drei Rumänen beförderten neun irakische Staatsangehörige. Die Geschleusten, im Alter zwischen 17 und 26 Jahren, hatten keine Ausweise dabei. Während die Männer aus Rumänien auf Anordnung des Ermittlungsrichters in eine Haftanstalt eingeliefert wurden, konnten die Iraker an eine zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet werden.

Insgesamt nahmen die Fahnder der Bundespolizei am vergangenen Wochenende zwischen Berchtesgadener Land und Bodensee rund 30 unerlaubt Eingereiste fest. Die Personen stammten unter anderem aus dem Irak, Afghanistan und Somalia.

Rubriklistenbild: © dpa

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