Nach Festnahme am Bahnhof in Übersee

Automatenknacker kommen vor Gericht

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Landkreis - Fünf Fahrkartenautomaten sind Anfang des Jahres an mehreren Bahnhöfen der Region zerstört worden. Die mutmaßlichen Täter scheinen gefunden und sollen bald vor Gericht.

Nachdem im Februar auf Bahnhöfen an den Strecken Salzburg-München und Rosenheim-Holzkirchen insgesamt fünf Fahrkartenautomaten aufgebrochen worden sind, kommen die mutmaßlichen Täter nun vor Gericht, wie die Staatsanwaltschaft auf Anfrage von rosenheim24.de mitteilt.

Der Fall ist bei der Staatsanwaltschaft noch nicht abgeschlossen, befindet sich derzeit jedoch in den letzten Zügen. "Die zuständige Dezernentin ist momentan dabei, die Anklage zu bestellen", erklärt Jürgen Branz von der Rosenheimer Zweigstelle der Staatsanwaltschaft Traunstein.

Diese oder nächste Woche soll die Anklage fertig vorbereitet sein und kann dann eingereicht werden. Bis dahin bleiben die Tatverdächtigen in Haft. Sie stehen im Verdacht, vielfache Straftaten begangen zu haben.

Die Automatenknacker hatten bei ihren Beutezügen rund 14.000 Euro gesammelt. Der Sachschaden lag sogar bei über 100.000 Euro. Die Bundespolizei konnten am 28. Februar zwei Täter auf frischer Tat festnehmen.

Betroffen gewesen sind bei den Vorfällen im Februar sowohl Fahrkartenautomaten des Meridians als auch der BOB, erklärt Anna Graser von der Bayerische Oberlandbahn GmbH auf Nachfrage von rosenheim24.de.

Die Automaten sind in der Zwischenzeit ersetzt worden. Auch gibt es Möglichkeiten, diese zu schützen. Welche, wird jedoch aus Präventionsgründen nicht verraten.

Eine Konsequenz wäre auch, dass die Automaten kein Wechselgeld mehr ausgeben. Folglich wäre weniger Geld in den Automaten vorhanden. Als die Täter die Automaten aufgebrochen haben, um an das Geld darin zu gelangen, haben sie oft große Schäden angerichtet.

ksl

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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