Warnung vor "abgefischten Überweisungsträgern"

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München - In den zurückliegenden Monaten häufen sich die Betrugsde­likte mit abgefischten Überweisungsträgern. Im Fallzusammenhang sind bereits über 500 Betrugsfälle bekannt geworden.

In den zurückliegenden Monaten häufen sich in Bayern die Betrugsde­likte im Zusammenhang mit abgefischten Überweisungsträgern. Dabei verschaffen sich die Täter die Überweisungsformulare der Kunden aus den Überweisungsbrief­kästen der Banken. Die Täter fischen mit Hilfe spezieller Werkzeuge die vom Kunden in Bankbriefkästen, die nicht über spezielle Sicherungstechnik verfügen, eingeworfenen Formulare heraus.

Die Polizei hat bislang bereits ca. 500 Betrugsfälle im Zusammenhang mit gestohle­nen Überweisungsträgern erfasst. Dabei verursachten die Täter eine Vermögens­schaden von knapp 1,2 Mio. Euro.

Um den Überweisungsbetrügern nicht in die Falle zu gehen, rät Ihnen das Bayerische Landeskriminalamt, folgenden Hinweise zu beachten:

  • Geben Sie nach Möglichkeit Ihre Überweisungsträger zu den Öffnungszeiten der Bank persönlich am Schalter ab.
  • Erkundigen Sie sich bei Ihrer Bank, ob der für die Überweisungsträger vorgese­hene Briefkasten aufgrund der Bauart eine Rückholung der Überwei­sungsformulare verhindert.
  • Weisen Sie Ihre Bank darauf hin, wenn sie Mängel an den Briefkästen für die Überweisungsträger feststellen bzw. wenn diese bereits voll sind.
  • Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge und achten Sie hierbei insbeson­dere auf die Richtigkeit der von Ihnen selbst in Auftrag gegebenen Überweisungen.

Weitere Informationen zur Sicherheit im Zahlungsverkehr finden Sie auf den Inter­netseiten des Programms Polizeiliche Kriminalprävention des Bundes und der Län­der unter http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug.html und auf den Seiten der Bayerischen Polizei unter http://www.polizei.bayern.de/schuetzenvorbeugen/index.html

Pressemitteilung Bayerisches Landeskriminalamt

Rubriklistenbild: © dpa

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