Ukrainischer Führerschein? Nicht mit der Polizei

Eching - Da hat sich ein 21-Jähriger aus Neufahrn Einiges einfallen lassen: Als ihn die Polizei kontrollierte, legte er einen angeblich ukrainischen Führerschein vor...

Am Mittwoch benützte ein 21-jähriger Renault-Fahrer aus Neufahrn einen für den Fahrzeugverkehr gesperrten Feldweg entlang neben den Bahngleisen zwischen der Leipziger und der Ohmstraße in Eching (Kreis Freising). Eine Polizeistreife hielt ihn deshalb an.

Den Ordnungshütern streckte er einen internationalen ukrainischen Führerschein entgegen, den er während seines dortigen Auslandsaufenthaltes zwischen Mai und Juli 2014 für 1.200 Euro nach erfolgreicher Ausbildung erwarb. Angeblich besäße er auch ein Schreiben einer deutschen Führerscheinstelle, wonach er mit dieser Fahrerlaubnis auch Autos in Deutschland führen dürfe.

Bislang konnte er es allerdings nicht vorlegen. Sein Führerschein ist dem Anschein nach ein Fantasiedokument, weil es nicht dem amtlichen Vordruckmuster des Nicht-EU-Landes entspricht. Der junge Mann wird wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt, ebenso der 31-jährige Fahrzeughalter, der ihm die Fahrt gestattete.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Neufahrn

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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