Gruppenvergewaltigung in Ulm

Mädchen (14) stand unter Drogen - Nationalität der fünf Täter bekannt

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Ulm - In der Nacht von Halloween auf den 1. November wurde eine 14-Jährige offenbar Opfer einer Gruppenvergewaltigung.

Update, 12.42 Uhr: Neue Details zur Tat

Fünf Asylbewerber zwischen 14 und 26 Jahren sollen ein 14-jähriges Mädchen in Ulm vergewaltigt haben. Bei den mutmaßlichen Täter soll es sich lauf Bild-Informationen um Asylbewerber aus Afghanistan, dem Irak und Iran handeln. Die Tat soll sich auf einem ehemaligen Bauernhof zugetragen haben. 

Laut Polizei könnte dem jungen Mädchen durch die Männer Rauschgift verabreicht worden sein. Davon gehen die Ermittler nach einer Auswertung der toxikologischen Untersuchungen aus. Im Blut des Mädchens seien verschiedene Rauschgifte nachgewiesen worden, berichtet unser Partnerportal merkur.de.

Die Schülerin habe zuvor bereits mit ihren Freundinnen Alkohol getrunken und ging wohl freiwillig mit ihren Peiniger mit. 

Erstmeldung:

Ein 14-jähriges Mädchen ist in Ulm offenbar von fünf Asylbewerbern vergewaltigt worden. Die Polizei Ulm hat die Ermittlungen aufgenommen, wie br.de berichtet. Die junge Frau habe die Männer in der Halloween-Nacht kennen gelernt und sei freiwillig mit der Gruppe in ein Wohnhaus gegangen. Dort wurde sie vergewaltigt, das erzählte sie jedenfalls ihren Eltern und anschließend der Polizei.

Polizei ermittelt alle Tatverdächtigen

Alle fünf Verdächtigen konnten von der Polizei Ulm ermittelt werden. Gegen drei der Männer im Alter von 15, 16 und 26 Jahren wurde Haftbefehl erlassen. Ein 14-Jähriger und ein 24-Jähriger wurden nach der vorläufigen Festnahme wieder entlassen. 

Zur Staatsangehörigkeit der Männer machte die Staatsanwaltschaft auf Anfrage von bild.de keine Angaben, "diese hätten keine Bedeutung für das Verfahren", so der Staatsanwalt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen auf Hochtouren.

bcs

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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