Umfrage: "Olympi-JA" oder "NO-lympia"?

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Ruhpolding - Während IOC-Präsident Jacques Rogge München gute Chancen für die Olympischen Spiele 2022 einräumt, formiert sich in der Region der Widerstand.

Grüne läuten Diskussionen um Olympiabewerbung 2022 ein

Die Grünen aus dem Landkreis Traunstein sprechen heute über den Stand einer Olympiabewerbung der Region zusammen mit München für die Spiele 2022. Grundsätzlich sprechen sich die Grünen gegen eine Olympiabewerbung aus und sympathisieren mit dem Aktionsbündnis "Nolympia".

"Nolympia" setzte sich bereits gegen eine Olympia-Bewerbung Münchens für die Spiele 2018 ein. Dieser Widerstand soll jetzt fortgesetzt werden. Die Forderung des Aktionsbündnisses lautet ganz klar: Keine Olympischen Spiele im Alpenraum!

Die Folge: Das IOC würde Milliardengewinne machen, die deutsche Bevölkerung hätte Milliarden zu bezahlen. Das sei eine 17 Tage dauernde olympische Party nicht wert. Die Veranstaltung der Grünen beginnt heute um 19.30 Uhr im Hotel Post in Ruhpolding.

IOC-Präsident sieht gute Chancen für München 2022

Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Jacques Rogge, sieht indes gute Chancen für München Austragungsort der Olympischen Spiele 2022 zu werden.

Die Bewerbung habe eine sehr gute Chance, sagte Rogge in einem Interview mit dem Tagesspiegel. Es komme natürlich auch auf die anderen Bewerber an, fügte der IOC-Präsident hinzu.

Im Münchner Konzept ist neben Ruhpolding mit Biathlon auch Inzell und Reit im Winkl sowie Schönau am Königssee vorgesehen.

Am 30. September entscheiden die Sportfachverbände ob sie die Bewerbung Münchens unterstützen. Am 10. November kommt es dann in München und in den vorgesehen Landkreisen zu einem Bürgerentscheid zu Olympia. Erst im Sommer 2015 wird das IOC entscheiden, wer die Olympischen Winterspiele 2022 bekommt.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Quelle: chiemgau24.de

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