Umgestürzte Bäume verursachen Bahn-Chaos

Rosenheim - Die starken Niederschläge in Bayern haben dazu geführt, dass mehrere Dutzend Bäume auf die Oberleitungen oder Gleise stürzten. Zahlreiche Abschnitte wurden gesperrt.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag führten Niederschläge von Nassschnee auf die noch stark belaubten Bäume dazu, dass mehrere Dutzend Bäume oder Äste auf die Oberleitungen oder Gleise stürzten. Dadurch kam es zu erheblichen Behinderungen im Zugverkehr, vor allem im Werdenfels und im Oberland.

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Folgende Streckenabschnitte mussten zeitweilig gesperrt werden:

• Garmisch-Partenkirchen – Mittenwald

• Garmisch-Partenkirchen – Ehrwald – Reutte

• Tutzing – Weilheim – Garmisch-Partenkirchen

• Tutzing – Kochel • Schaftlach – Lenggries (BOB)

• Holzkirchen – Miesbach (BOB)

• S7 Baierbrunn – Wolfratshausen

• S7 Aying – Kreuzstraße

• S3 Deisenhofen – Holzkirchen

• Holzkirchen – Rosenheim

• Bischofswiesen - Berchtesgaden

Bei Wilzhofen (Tutzing – Weilheim), Seeshaupt (Tutz ing – Kochel), Icking (Ebenhausen – Wolfratshausen) und Westerham (Holzki rchen – Rosenheim) waren jeweils Züge mit ihren Stromabnehmern mit Ästen in der Oberleitung kollidiert. Es gab keine Verletzten. Die Bahn setzte Busse als Ersatz für die ausgefallenen Züge ein. Lediglich auf den Strecken Mittenwald – Garmisch und Garmisch – Ehrwald war kein Schienenersatzverkehr möglich, weil dort auch die parallel verlaufenden Straßen nicht befahrbar waren.

Die meisten der oben genannten Bahnstrecken konnten bis zum Nachmittag wieder frei geräumt und der Zugverkehr wieder aufgenommen werden. Andere Streckenabschnitte hofft die Bahn bis Samstagmorgen wieder frei zu bekommen. Lediglich auf den Streckenabschnitten Mittenwald – Garmisch und Garmisch – Ehrwald werden die Aufräumarbeiten noch länger dauern.

Pressemitteilung Deutsche Bahn

Rubriklistenbild: © Picture Alliance

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