Kälterekord auf Zugspitze

Unfälle in Bayern: Wagen schleudert ins Wasser

Verschneite Straßen, Glätte und frostiger Wind - der Winter ist da. Vielerorts kracht es, weil sich Straßen in spiegelglatte Rutschbahnen verwandeln. Und auf der Zugspitze gibt es einen eisigen Rekord.

München - Schnee und Eis auf den Straßen haben in Bayern zu etlichen Unfällen geführt. Neuschnee von bis zu zehn Zentimetern und schneidend kalter Wind brachten dutzende Autofahrer seit Freitag ins Rutschen. Überwiegend blieb es jedoch bei Blechschäden. „Insgesamt waren die 133 Unfälle in 24 Stunden nicht viel mehr als sonst“, bilanzierte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Südwest am Samstag für seinen Bereich.

In Schwangau (Landkreis Ostallgäu) krachte das Auto einer 18 Jahre alten Frau auf glatter Straße mit hohem Tempo gegen das Auto eines 56-Jährigen. Durch den Aufprall schleuderte der Wagen des Mannes etwa vier Meter tief ins Wasser des Kaltenbachs. Der 56-Jährige überstand den Unfall leicht verletzt.

Die Autobahn 95 zwischen Garmisch und München und zahlreiche weitere Straßen im Oberland rund um Bad Tölz und Weilheim waren mit Schnee verweht. Die Räumdienste waren nach Polizeiangaben pausenlos im Einsatz.

Kälterekord: Minus 21 Grad auf der Zugspitze

Auch in Franken mussten Autofahrer mit glatten Straßen zurechtkommen. Rund 90 Unfälle innerhalb weniger Stunden zählte die Polizei Mittelfranken bis zum Freitagabend. Schwer verletzt wurde niemand.

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Auf Deutschlands höchstem Berg, der 2962 Meter hohen Zugspitze, wurde es in der Nacht zum Samstag frostig: Die gemessenen minus 21 Grad waren nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes der erste Kälterekord der Jahreszeit. Winterlich weiß bleibt die kommende Woche den Experten zufolge nur am Alpenrand und über 1000 Metern in den Mittelgebirgen. „Der Schnee im Flachland wird wegtauen“, sagte ein Meteorologe am Samstag. Bei nasskaltem Wetter und Temperaturen zwischen 0 und 5 Grad müssten Autofahrer dennoch mit Glätte rechnen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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