Mindestens ein Toter bei Unfall auf B15

Pfaffenhofen - Auf der B15 bei Pfaffenhofen ist ein Jaguar aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem Sattelzug zusammengestoßen. Mindestens ein Mensch wurde getötet.

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd bestätigte auf Nachfrage von rosenheim24.de Augenzeugenberichte, nach denen mindestens ein Mensch getötet worden ist.

Die Beschädigungen an dem Auto-Wrack sind so schwerwiegend, dass noch nicht klar ist, wieviele Menschen sich darin befanden.

Weitere Bilder von der Unfallstelle

Der Fahrer des Autos war in Richtung Wasserburg unterwegs und kam aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er mit einem Sattelzug zusammen, der mit Ziegeln beladen und in Richtung Rosenheim unterwegs war.

Bilder von der Unfallstelle

Beide Fahrzeuge fingen Feuer. Der Insasse oder die Insassen des Pkw konnten nicht mehr aus dem Auto befreit werden.

Wie die Polizei jetzt mitteilte, kam der Lkw-Fahrer mit leichteren Verletzungen und einem schweren Schock davon. Er konnte sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien.

Die Presse-Erstmeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd:

"Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B 15 zwischen Rosenheim und Pfaffenhofen am Inn.

Mitteilungszeit 14:05 Uhr

Beteiligt nach ersten Erkenntnissen ein Lkw und ein Pkw, beide Fahrzeuge stehen in Brand. Feuerwehren, Rettungskräfte und Polizei im Einsatz.

B 15 gesperrt."

Die vorerst abschließende Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd:

Etwa um 14 Uhr war ein bisher nicht identifizierter Autofahrer mit einem Pkw Jaguar in Richtung Wasserburg unterwegs. Kurz nach Pfaffenhofen am Inn geriet er aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Lkw-Sattelzug. Der völlig zertrümmerte Pkw und der mit Ziegelsteinen beladene Lkw fingen sofort Feuer. Beide Fahrzeuge brannten aus.

Wegen der geplatzten Treibstofftanks standen auch etwa 50 Meter der Fahrbahn mit den Seitenstreifen in Flammen. Dem 42-jährigen Lkw-Fahrer gelang es selbst, sich verletzt aus dem Führerhaus zu befreien. Der Fahrer des Jaguar hatte keine Überlebenschance und war sofort tot.

Die alarmierten umliegenden Feuerwehren rückten mit weit über 50 Mann zur Brandbekämpfung aus. Die Rettungsdienste waren mit 10 Helfern und Notarzt am Unfallort. Auch zwei Unfallseelsorger waren im Einsatz.

Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass der Pkw-Fahrer auf die linke Fahrbahnseite geraten war. Mehrere Zeugenaussagen unbeteiligter Verkehrsteilnehmer bestätigten dies. Der Lkw-Fahrer hatte offensichtlich keine Möglichkeit, noch auszuweichen. Warum der Pkw auf die Gegenfahrbahn geriet, ist noch nicht geklärt. Weitere Fahrzeuge waren nicht am Unfallgeschehen beteiligt.

Der 42-jährige Lkw-Fahrer aus Thüringen war für eine österreichische Spedition aus Ried im Innkreis unterwegs. Der Mann kam mit leichteren Verletzungen und einem schweren Schock davon. Die Identität des Jaguars mit Rosenheimer Land-Kennzeichen ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Er dürfte sich alleine im Fahrzeug befunden haben. Absolute Sicherheit ist jedoch erst nach näherer Untersuchung des Wracks zu erwarten.

Die Polizeiinspektion Rosenheim, unterstützt durch Einsatzkräfte der Operativen Dienste und der Bereitschaftspolizei, gewährleistete die Unfallaufnahme und die Verkehrsmaßnahmen.

Seitens der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde ein Unfallgutachten in Auftrag gegeben. Ein Sachverständiger war an der Unfallstelle. Der Pkw wurde für eine technische Untersuchung sichergestellt. Schweres Gerät war für die Bergung des havarierten und ausgebrannten Lkw notwendig. Die Bundesstraße musste für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Auch war es notwendig, wegen des ausgelaufenen Treibstoffes Erdreich neben der Fahrbahn auszuheben.

Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © Reisner

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