Unfall mit zwei Toten auf der B299

TechnoSan: Angeklagter bei Unfall schwer verletzt

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Der Unfall auf der B299 bei Altötting kostete zwei Menschen das Leben. Wie jetzt bekannt wurde, ist einer der drei Schwerverletzten einer der Angeklagten im Fall TechnoSan
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Altötting/München - Bei dem schrecklichen Unfall auf der B299 mit zwei Todesopfern ist ein Angeklagter im Fall TechnoSan schwer verletzt worden. So geht es im Prozess weiter:

Der schreckliche Unfall auf der B299 bei Altötting, der zwei Todesopfer forderte, hat Folgen für den TechnoSan-Prozess in München. Wie die Bild-Zeitung meldet, handelt es sich bei einem der drei Schwerverletzten um einen der Angeklagten. Sein Anwalt Nico Werning bestätigte gegenüber innsalzach24.de, dass sein Mandant bei dem Unfall schwer verletzt wurde und der aktuelle Gerichtstermin deshalb abgesetzt wurde.

"Im Großen und Ganzen geht es ihm wieder ganz gut. Er hat riesiges Glück gehabt", sagte Wernig. Sein Mandant habe viele Knochenbrüche, gebrochene Rippen und zahllose kleine Schnittverletzungen, befinde sich inzwischen aber nicht mehr auf der Intensivstation. Weil er dennoch nicht verhandlungsfähig sei, sei der Gerichtstermin für diese Woche abgesetzt worden.

Wann wird der Prozess fortgesetzt?

Ein Attest für die kommende Woche hat der Angeklagte zwar noch nicht, Werning geht aber davon aus, dass sein Mandant voraussichtlich auch nächste Woche noch nicht verhandlungsfähig sein wird. "Ich vermute, dass wir erst Ende Februar weitermachen." Eventuell könnte der Prozess aber doch schon früher fortgesetzt werden. Wie Werning erklärte, habe der Richter durchblicken lassen, dass er die Verhandlung fortsetzen möchte, sobald der Angeklagte intellektuell der Verhandlung folgen könne. Eine Prognose wagte Werning aber nicht: "Jetzt müssen wir mal die ärztlichen Atteste abwarten."

Der Technosan-Prozess gegen den ehemaligen Geschäftsführer und drei Mitarbeiter der Firma vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München II läuft bereits seit Ende April 2014. Ursprünglich waren 26 Verhandlungstage angesetzt, im Laufe des vergangenen Jahres zeichnete sich aber ab, dass der Prozess um die mutmaßlich illegale Entsorgung von Industriemüll weit länger dauern wird.

Der Unfall auf der B299 am Sonntag, 25. Januar:

Rettungseinsatz auf der B299

Unfall auf der B299: Rettungshubschrauber gelandet

Quelle: innsalzach24.de

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