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Modeschöpferin Laura Biagiotti gestorben

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A92: Unfallopfer noch nicht identifiziert

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Eiting - Das Todesopfer des schweren Unfalls auf der A92, bei dem mehrere Lkw ausbrannten und schwer beschädigt wurden, konnte noch nicht identifieziert werden.

Am Dienstag gegen 22.20 Uhr ereignete sich auf der A 92 in Fahrtrichtung München etwa einen Kilometer nach der Anschlussstelle Erding ein Verkehrsunfall mit drei Lkw und einem Auto.

Eines der beteiligten Fahrzeuge hatte sich überschlagen, wobei eine Person leicht verletzt wurde. Aufgrund dieser Unfallsituation mussten alle Fahrspuren in Fahrtrichtung München zur Bergung der Fahrzeuge gesperrt werden.

Dadurch bedingt bildete sich ein Rückstau, der sich bis zur Anschlussstelle Erding aufbaute. Gegen 23.10 Uhr fuhr dort ein 49-jähriger türkischer Lkw-Fahrer offensichtlich ungebremst in das Stauende. Der Sattelzug prallte zunächst gegen einen auf der rechten Fahrspur wartenden Pkw Landrover. Dieser wurde dadurch auf einen davor wartenden Sattelzug eines 36-jährigen Polen geschoben. Dessen Sattelzug wiederum wurde durch den Aufprall noch auf einen weiteren, davor stehenden Lkw mit Anhänger eines 53-Jährigen aus Dingolfing geschoben.

Tödlicher Unfall auf A92

Soweit von der unfallaufnehmenden Verkehrspolizei Freising bislang ermittelt, war ein 49-jähriger türkischer Lkw-Fahrer an einem Stauende auf einen Pkw aufgefahren. Das Fahrzeug wurde zwischen zwei weiteren davor wartenden Lkw eingeklemmt. Zwei Lkw und der Pkw gerieten nach dem Aufprall in Brand. Die Hitzeeinwirkung war so stark, dass der Fahrer des Pkw, vermutlich einem Geländewagen der Marke Rover (Landrover) bis jetzt nicht amtlich identifiziert werden konnte. Erste Ermittlungsergebnisse lassen darauf schließen, dass es sich bei dem Todesopfer um eine niederländisch-britische Frau handeln könnte. Weitere Klarheit versprechen sich die Ermittler durch eine von der Staatsanwaltschaft Landshut angeordnete Obduktion.

Die Autobahn A 92 in Richtung München war von gestern 23.38 bis bis heute 12.39 Uhr total gesperrt. Die Bergung der Lkw samt Ladung und die Reinigung der Fahrbahn forderten ein Großaufgebot von 60 Feuerwehrleuten, rund 25 Helfern des THW und der Autobahnmeisterei. Die Verkehrspolizeiinspektion Freising ermittelt wegen des Verdachtes der fahrlässigen Tötung gegen den mutmaßlichen Unfallverursacher. Der 39-jährige Lkw-Fahrer wurde durch den Unfall selbst leicht verletzt und wird in einem benachbarten Krankenhaus behandelt. Derzeit wird er mit Hilfe eines Dolmetschers zur Sache vernommen. Ein unfallanalytisches Gutachten ist in Auftrag gegeben.

Pressemeldung Polizei Oberbayern Nord

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