Unglücksfahrer war alkoholisiert

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Mühldorf - Wie berichtet, verursachte am 27. September gegen 5 Uhr früh ein 28-jähriger Mann aus Waldkraiburg mit seinem BMW auf der Autobahn A 94 bei Altötting einen folgenschweren Verkehrsunfall, bei dem insgesamt fünf Personen getötet wurden.

Der BMW-Fahrer war offensichtlich an der Anschlussstelle Altötting auf der falschen Richtungsfahrbahn der A 94 in Fahrtrichtung München eingefahren. Nach etwa zwei Kilometern kam es dann zu einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Der Falschfahrer und sein Beifahrer, sowie der Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeuges mit zwei Mitfahrern wurden dabei getötet. Der Beifahrer im geschädigten Fahrzeug überlebte schwer verletzt.

Es wurden durch die Staatsanwaltschaft Traunstein mehrere Gutachten, die zur Klärung des Unfallherganges beitragen sollen, angeordnet. Jetzt liegt die erste Auswertung, die Blutuntersuchung des Unfallfahrers, vor. Demnach war dieser zur Unfallzeit stark alkoholisiert. Es wurde ein Blutalkoholkonzentration von über 1,5 Promille festgestellt. Die Fahrfähigkeit war demzufolge stark beeinträchtigt. Die gesetzlich absolute Fahruntauglichkeit liegt bei 1,1 Promille.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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