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Kurioser Weg in Bayern keine zehn Meter lang

Das ist der womöglich kürzeste Fußweg Deutschlands

Kurioser Fußweg als Autostopp
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Der Fußweg ist immerhin etwas länger als ein Pferd.

Keine zehn Meter lang und nicht einmal zweieinhalb Meter breit: Die unterfränkische Gemeinde Großwallstadt hat einen der womöglich kürzesten Fußwege Deutschlands gebaut. Er soll als Autobarriere dienen.

Großwallstadt - Als Autobarriere hat die unterfränkische Gemeinde Großwallstadt einen der womöglich kürzesten Fußwege Deutschlands gebaut. Keine zehn Meter lang und nicht einmal zweieinhalb Meter breit, an einem Ende mittig eine Straßenlaterne - und schon müssen Autos, Lastwagen, Motorräder und Co. woanders fahren.

Eigentlich hätte er den asphaltierten Feldweg, auf dem früher Kieslaster unterwegs waren, mit einem Zaun für jedermann verschließen müssen, erklärte der Erste Bürgermeister Roland Eppig (Freie Wähler). Doch damit Anwohner am Ortsrand auch weiter über die Felder entlang von kleinen Seen spazieren gehen können, habe er sich mit dem Bauamt auf einen Kompromiss verständigt - eine Fahrbahnverengung, Durchgangsverkehr verboten.

Ein kurioser Radweg verhindert die Zufahrt für Autos von der Bundesstraße in das Mainstädtchen. In Großwallstadt wurde ein neun Meter langer und 2,20 Meter breiter Fußweg gebaut. Dabei ist der Fußweg so klein, dass nicht einmal der Corona-Mindestabstand bei zwei Fußgängern eingehalten werden kann.

Auf dem - wenn auch außergewöhnlich kurzen Fußweg - müssen selbst Radfahrer absteigen und ihr Fahrrad schieben. An jedem Ende ein rundes, blau-weißes Hinweisschild, rechts und links zwei Blumenkübel, rot-weiße Bordsteine als Blickfang.

Das Bauprojekt wurde Eppig zufolge angestoßen, weil ein Fahrradfahrer im vergangenen Jahr tagsüber gegen die damals noch am Rand stehende Laterne gefahren war und daraufhin juristisch gegen die Gemeinde im Landkreis Miltenberg vorgehen wollte.

dpa

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