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Unwetter in Oberbayern: Vollgelaufene Keller, geflutete Straßen und umgestürzte Bäume

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Von: Daniel Pichler, Christina Eisenberger

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Ein unglaublicher Regenguss in der Ferne - aufgenommen von Simone R. in Neukirchen am Simssee.
Ein unglaublicher Regenguss in der Ferne - aufgenommen von Simone R. in Neukirchen am Simssee. © Privat

Die Unwetterlage in der Region beruhigt sich seit Wochen nicht. Am Sonntagmorgen wurde vom Deutschen Wetterdienst (DWD) abermals eine Warnung vor schweren Gewittern ausgegeben.

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Update, 21.02 Uhr - Unwetter in Oberbayern sorgen für zahlreiche Feuerwehreinsätze

In anderen Teilen Bayerns haben heftige Unwetter getobt. In Schlehdorf Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen seien um 18 Uhr etwa 43 Liter Regen auf den Quadratmeter gefallen, so der DWD. Auch in Irschenberg im Landkreis Miesbach habe es reichliche Niederschläge gegegen.

Im Landkreis Weilheim gab es der Feuerwehr zufolge 87 unwetterbedingte Einsätze, im Landkreis Bad Tölz 18 und im Landkreis Garmisch-Partenkirchen 35. Auslöser waren demnach vor allem überschwemmte Keller, geflutete Straßen und umgestürzte Bäume. In Huglfing wurde ein Kirchturm abgedeckt und in Habach fiel ein Baum auf ein Auto. Zwei Menschen wurden leicht verletzt.

Update, 20.14 Uhr - Eure Fotos

Ihr habt uns eure Fotos geschickt und die wollen wir natürlich teilen: riesige Wolkentürme, bedrohliche dunkle Szenen, aber auch der Sonnenschein am Horizont hinter den Regengüssen. Und dazwischen darf auch ein Regenbogen nicht fehlen.

Der Deutsche Wetterdienst hat währenddessen die Warnung der Stufe drei vor schweren Gewittern aufgehoben. Eine Vorwarnung gilt jedoch nach wie vor und starke Gewitter der Stufe zwei können nach wie vor auftreten.

Update, 19.54 Uhr - Hagelflieger ziehen über Raum Rosenheim

Simone R. hat die Hagelflieger „eingefangen“.
Simone R. hat die Hagelflieger „eingefangen“. © Privat

Auch Leserin Simone R. hat die Hagelflieger entdeckt. Sie hat die Flugzeuge von Neukirchen am Simssee aus fotografiert. Wie auf dem Foto des Live-Flugs zu beobachten ist, sind die Abwehr-Flieger derzeit gut beschäftigt - und zwar vor allem über dem Raum Rosenheim bis weit über die A8 hinaus und fast bis zum Chiemsee.

Die Hagelflieger sind vor allem über dem Raum Rosenheim unterwegs.
Die Hagelflieger sind vor allem über dem Raum Rosenheim unterwegs. © Screenshot Hagelabwehr Rosenheim

Update, 19.04 Uhr - Gewitterfront zieht nach Rosenheim und Traunstein

Auf Rosenheim und Traunstein zieht gerade eine ordentliche Gewitterfront zu. Wolkentürme bauschen sich vor Rosenheim immer mehr auf. Das passt auch zu den Unwetterwarnungen des DWD, aus den Wolkenmassen dürfte sich einiges an Wasser entladen. Schließlich soll es zu heftigem Starkregen, aber auch Orkanböen und Hagel kommen. Derzeit gilt die Warnung vor allem für den Kreis Rosenheim und Traunstein. Die Gewitterzelle zieht von Westen Richtung Nordosten. Zuvor kam es bereits in Penzberg zu massivem Starkregen und überfluteten Straßen. Auch Hagel war mit dabei.

Update, 18.16 Uhr - Warnstufe 4 von 4 - Orkanböen im Kreis Rosenheim

Das nächste Gewitter zieht von Westen her auf die Region zu. Der DWD warnt mittlerweile bereits für den Landkreis Rosenheim mit der Warnstufe 4 von 4. Bei den Gewittern gibt es „orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten um 110 km/h (31m/s, 60kn, Bft 11) sowie heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 40 l/m² in kurzer Zeit und Hagel mit Korngrößen um drei cm.“ Die Warnung gilt voerst bis 20 Uhr. Auch die Hagelflieger Rosenheim sind mittlerweile gestartet und bewegen sich im Raum über Bad Aibling.

Update, 16.41 Uhr - Gewitter zieht nordostwärts - Nächstes wartet bereits auf

Zuletzt hat es gerade im Berchtesgadener Land und im Chiemgau teils ordentlich gescheppert. Wie auf dem Niederschlagsradar gut zu erkennen ist, zieht das Gewitter nordostwärts weiter. Doch der DWD hatte in seiner Vorausmeldung ja bereits gewarnt: die Gewitter kommen aus den Alpen und folgen ebenfalls einem nordöstlichen Verlauf. Derzeit kommt bereits von Westen das nächste Gewitter in unsere Richtung. Die Warnung vor schweren Gewittern in der gesamten Region ist nach wie vor aufrecht.

Dicke Regenwolken hängen am Sonntagnachmittag bei Piding fest (Blick Richtung Fuderheuberg).
Dicke Regenwolken hängen am Sonntagnachmittag bei Piding fest (Blick Richtung Fuderheuberg). © Privat

Update, 15.47 Uhr - Unwetterwarnung ausgeweitet

Soeben hat der DWD die Unwetterwarnung auch auf die Kreise Altötting und Berchtesgadener Land ausgeweitet. Schwere Gewitter können in der gesamten Region jederzeit auftreten. Achtung: es besteht die Gefahr von schweren Sturmböen, heftigem Starkregen und mehreren Zentimeter großen Hagelkörnern!

In Chieming braut sich was zusammen!
In Chieming braut sich was zusammen! © aic

Update, 15.40 Uhr - Sturmböen, Hagel und heftiger Starkregen

Bald könnte es krachen! Der Deutsche Wetterdienst hat soeben eine Warnung vor schweren Gewittern im Kreis Rosenheim und Traunstein ausgeschickt: „Es treten Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 40 l/m² in kurzer Zeit sowie schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) und Hagel mit Korngrößen um zwei cm.“ Die Warnung gilt derzeit bis 17 Uhr.

Auch im Rest der Region wird vor Gewittern gewarnt.

Schickt uns eure besten Unwetterfotos zusammen mit dem Aufnahmeort an redaktion@ovb24.de

Erstmeldung

Der Deutsche Wetterdienst muss am Sonntagmorgen (25. Juli) abermals vor schweren Gewittern in den Kreisen Rosenheim, Mühldorf, Altötting, Berchtesgadener Land und Traunstein warnen. Ab dem Nachmittag werden aus den Alpen heraus teils schwere Gewitter erwartet, die nordost- bis ostwärts ziehen. Lokal muss dabei mit heftigem Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, Hagel um drei Zentimeter Korndurchmesser und schweren Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10) gerechnet werden.

Hier nachlesen: Unwetter-Ticker vom Samstag (24. Juli) mit Gewitter-Bilanz

Am Alpenrand können orkanartige Böen bis 110 km/h (Bft 11) auftreten. Am Abend besteht dann zunehmend die Gefahr von mehrstündigem Starkregen. Örtlich können dann zwischen 40 und 60 Liter pro Quadratmeter innerhalb weniger Stunden zusammenkommen, vereinzelt kann es zu extremen Unwettern (Warnstufe 4 von 4) kommen, da laut DWD selbst Mengen bis 80 Liter pro Quadratmeter nicht auszuschließen sind.

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