Antoniberg-Tunnel: Gesucht wird ein Seat

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Bad Reichenhall - Nach dem schrecklichen Unfall im Antoniberg-Tunnel konnte die Polizei ermitteln, welches Auto der flüchtige Unfallfahrer fuhr: Gesucht wird ein Seat Ibiza.

UPDATE Freitag, 13.15 Uhr

Die Ermittlungen des Unfallfluchtfahnders ergaben jetzt, dass es sich bei einem der flüchtigen Fahrzeuge um einen Seat Ibiza, Bauzeit 2002 bis 2010, handelt. Zur Farbe des gesuchten Pkw können keine Angaben gemacht werden. Am Unfallort wurde die Gehäuseschale des rechten Außenspiegels gefunden.

Der Unfallbericht vom Donnerstag

Ein oder mehrere bisher unbekannte Autofahrer sind am Donnerstag gegen 13.25 Uhr auf der Staatsstraße 2101 im Antoniberg-Tunnel offenbar mit einem Rennradfahrer zusammengestoßen und dann geflüchtet. Der 81-jährige Radfahrer aus Österreich wurde lebensgefährlich und musste vom Roten Kreuz nach intensivmedizinischer Versorgung mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 14“ zum Klinikum Traunstein geflogen werden.

Weitere Autofahrer fanden den verletzten Radfahrer, leisteten vorbildliche Erste Hilfe und setzten bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab, die daraufhin zunächst einen Rettungswagen des Reichenhaller Roten Kreuzes zum Unfallort schickte. Aufgrund der schweren Verletzungen forderten die beiden Rettungsassistenten dann den Reichenhaller Notarzt und zum schonenden und raschen Abtransport den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ nach, der an der Wegscheid oberhalb des Tunnels auf der gesperrten Straße landen konnte. Nach intensivmedizinischer Versorgung im Rettungswagen wurde der 81-Jährige zum Klinikum Traunstein geflogen.

Radl-Unfall am Antoniberg

Die näheren Umstände des Unfalles sind noch unklar. Die Polizei geht nach bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass mehrere Fahrzeuge am Unfall beteiligt waren. Ein beteiligter Autofahrer blieb vor Ort und kümmerte sich um den Verletzten; andere Beteiligte entfernten sich offensichtlich unerlaubt von der Unfallstelle. Die Ermittlungen dazu dauern noch an.

Rad-Unfall am Antoniberg

Beamte der Reichenhaller Polizei und Unfallfluchtfahnder der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein sicherten vor Ort die Spuren und leiteten eine große Fahndung nach den flüchtigen Autofahrern ein, wobei noch keine konkreten Hinweise zu den Fahrzeugen vorliegen. Die Staatsanwaltschaft Traunstein beauftragte zusätzlich einen Gutachter, der vor Ort die Untersuchungen zum genauen Hergang aufnahm. Die nachalarmierte Feuerwehr Bad Reichenhall und der Löschzug Karlstein sicherten die Einsatzstelle ab, regelten den Verkehr und leuchteten den Tunnel zur Spurensicherung aus. Die Staatsstraße 2101 musste für mehrere Stunden komplett gesperrt werden, wobei der restliche Verkehr großräumig über den Saalachsee umgeleitet wurde. Zeugen des Unfalls sollen sich unter der Telefonnummer (0049) 08651/9700 bei der Reichenhaller Polizei melden.

Pressemeldung BRK BGL

Quelle: BGland24.de

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