Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Vorfall im Landkreis Ebersberg

Älteres Ehepaar fällt Telefonbetrug zum Opfer: Täter erbeuten 130.000 Euro

Telefonbetrug
+
Eine ältere Frau telefoniert mit einem schnurlosen Festnetztelefon.

Ein älteres Ehepaar aus Vaterstetten im Landkreis Ebersberg ist einem Telefonbetrug zum Opfer gefallen.

Vaterstetten (Landkreis Ebersberg) - Wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch (4. Januar) mitteilte, hatte eine Unbekannte am Dienstag die 69-Jährige Ehefrau angerufen, und sich als deren Tochter ausgegeben. Dabei gab sie vor, einen tödlichen Unfall verursacht zu haben, und nun Geld zu benötigen, um einer Haftstrafe zu entgehen.

Wenig später wurde die Seniorin ein zweites Mal angerufen. Dieses Mal war ein angeblicher Angestellter eines Richters am anderen Ende der Leitung. Der Mann forderte eine Kaution in Höhe von 185.000 Euro.

Ohne das Telefonat zu unterbrechen, fuhr das Ehepaar zu einem vereinbarten Treffpunkt in München. Dort übergaben sie nach Angaben der Polizei Bargeld und Gold im Wert von 130.000 Euro. Ers als der Mann fort war und die Stimme am Telefon noch mehr Geld forderte, legte die 69-Jährige auf. Kurz darauf erkannte das Ehepaar den Betrug und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Immer wieder kommt es auch in der Region zu Fällen von Telefonbetrug. Die Polizei warnt vor der Betrugsmasche, bei der häufig Senioren hohe Geldbeträge verlieren. Die Masche, bei der Familienangehörige durch einen tödlichen Unfall in Haft sitzen, sei derzeit sehr gängig.

fgr/dpa

Kommentare