Weil er keine Maske trug

Mann (23) betitelt 18-Jährigen als „Affen“ am Münchner Bahnhof

Ein 23-Jähriger beleidigte am Mittwochnachmittag (31. März) am Hauptbahnhof in München einen 18-Jährigen - weil dieser ihn auf seine fehlende Maske hinwies. Nun ermittelt die Bundespolizei.

Pressemitteilung im Wortlaut

München – Gegen 11.40 Uhr traf ein 18-jähriger Deutscher aus Bogenhausen am Gleis 26 im Hauptbahnhof München auf einen jungen Mann ohne Mund-Nase-Bedeckung. Als er den Italiener darauf hinwies, wurde er von diesem verbal beleidigt. Da sich der Wohnsitzlose dabei äußerst aggressiv gebar, verständigte der 18-Jährige die Bundespolizei.

Ein Datenabgleich ergab, dass der 23-Jährige ein geltendes Hausverbot hatte. Zudem rauchte er während der Kontrolle durch die Beamten. Nun erwarten den Italiener Strafanzeigen wegen Beleidigung, Hausfriedensbruchs sowie Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen des Rauchens und des Verstoßes gegen die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Die Bundespolizei weist darauf hin, dass in Zügen und Bahnhöfen weiterhin die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung besteht! Dabei sind Essen und Rauchen in den nicht zugelassenen und gekennzeichneten Bereichen in Bahnhöfen kein Grund die Mund-Nase-Bedeckung zu entfernen. Wir bitten auch zu Ostern alle Verreisenden, auch zu nahem Ausflugszielen im öffentlichen Nahverkehr, die in den jeweiligen Zügen geltenden Bestimmungen der Corona-Hygieneschutzmaßnahmen (FFP2- oder OP-Maske), ebenso wie beim Aufenthalt in Bahnhöfen zu beachten. Gleiches gilt für alle Personen, die in den kommenden Tagen zu Veranstaltungen oder zu Versammlungen unterwegs sind. DANKE, bleiben Sie gesund …

Aus der Pressemitteilung der Polizeiinspektion München im Wortlaut

Rubriklistenbild: © Hauke-Christian Dittrich/dpa

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