Verbot zum Jahreswechsel

Brandgefahr: Kein Feuerwerk an Schlössern in Region

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Landkreis - Zum Jahresende weist die Bayerische Schlösserverwaltung darauf hin, dass rund um Schlösser, Burgen und Residenzen kein Feuerwerk abgebrannt werden darf.

Es besteht erhöhte Brandgefahr: Raketen, Böller und Funkenflug gefährden die historischen Gebäude erheblich. Die Schlösserverwaltung untersagt deshalb jedes Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen auf den Schlossplätzen und Burginnenhöfen.

Das betrifft beispielsweise die Burg zu Burghausen, Schloss Herrenchiemsee, die Kirche St. Bartholomä am Königssee, das Künstlerhaus Exter in Übersee sowie Schloss Nymphenburg in München.

In diesem Zusammenhang will die Schlösserverwaltung an die verheerenden Folgen von Großbränden in historischen Gebäuden erinnern, beispielsweise die Brände auf der Burg Trausnitz in Landshut 1961 oder in der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar 2004.

Die Schlösserverwaltung fordert alle Bürger, die in der Nähe eines Schlosses den Jahreswechsel feiern wollen, auf, sich an das Verbot zu halten. Zudem bittet sie eindringlich, mitgebrachte Gläser und Flaschen wieder mitzunehmen und zu entsorgen. Denn jedes Jahr verletzen sich Menschen und Tiere an den Scherben aus der Silvesternacht.

Alle Schlösser, Burgen und Residenzen der Bayerischen Schlösserverwaltung sind am letzten und am ersten Tag des Jahres geschlossen. An den übrigen Tagen sind die Schlösser zu den Winteröffnungszeiten geöffnet, in der Regel zwischen 10 und 16 Uhr.

Pressemeldung Bayerische Schlösserverwaltung

Rubriklistenbild: © dpa

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