Wohnungsinhaber erstach 44-jährige Miesbacherin

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Symbolbild

Miesbach - Eine 44-jährige Frau wurde am Samstag mit einem Küchenmesser niedergestochen und dabei tödlich verletzt. Durch die Ermittlungen erhärtete sich jetzt der Verdacht gegen den 39-jährigen Wohnungsinhaber.

Die Ermittlungen der Kripo Miesbach und der Staatsanwaltschaft München II erhärteten den Verdacht, der 39-jährige Wohnungsinhaber habe die 44-jährige Miesbacherin in der Nacht zum Samstag, 04.02.11, in einem Mehrfamilienhaus im Stadtkern von Miesbach mit einem Küchenmesser tödlich verletzt. Der Ermittlungsrichter folgte Sonntagmittag, 06.02.11, dem Antrag der Staatsanwaltschaft auf Untersuchungshaft wegen Mordes und gefährlicher Körperverletzung.

Warum der Streit in der Wohnung des 39-jährigen Miesbachers eskalierte, ist noch unsicher. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeistation Miesbach und der Staatsanwaltschaft München II verdichten nun jedoch den Tatverdacht gegen den 39-jährigen Wohnungsinhaber.

Nach derzeitigem Ermittlungen soll der Mann mit einem 20 cm langen Küchenmesser, das als mögliche Tatwaffe sichergestellt wurde, auf den Oberkörper der Frau zweimal unvermittelt eingestochen haben. Das vorläufige Ergebnis der rechtsmedizinische Untersuchung zielt auf ein Verbluten als Todesursache.

Der Ehemann der Verstorbenen, so der Ermittlungsstand, habe sich schützend vor seine Frau gestellt und sei dabei am Oberarm ebenfalls verletzt worden.

Der Tatverdächtige wurde wegen des Verdachts des Mordes der gefährlichen Körperverletzung heute Mittag, Sonntag, 06.02.2011, dem Ermittlungsrichter in München vorgeführt. Dieser folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft auf Untersuchungshaft.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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