Sie war bei Freunden untergetaucht

18-jährige Amanda H.: Der Grund für ihr Verschwinden

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Kirchdorf/München - Knapp eine Woche lang gab es kein Lebenszeichen von der 18-jährigen Amanda H., wie unser Partnerportal tz.de berichtet. Nun ist sie wieder aufgetaucht.

UPDATE, 12 Uhr: Das war der Grund für ihr Verschwinden

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sei die Vermisste bereits wieder aufgetaucht. Wie merkur.de berichtet, habe sich die 18-Jährige gegen 1 Uhr bei ihrer Familie gemeldet. In der vergangenen Woche sei sie bei Freunden untergetaucht.

Der Grund dafür war folgender: Amanda H. hatte zum wiederholten Mal ihre Lehre nicht geschafft, ihre Ausbildungsstätte das Ausbildungsverhältnis vergangene Woche beendet. Sie habe sich wohl geschämt, erklärt der Vater ihr Verschwinden.

UPDATE, 10.30 Uhr: Amanda H. ist wieder aufgetaucht

Die Eltern sind erleichtert, Amanda ist wieder da. Das zumindest schreibt der Vater der 18-Jährigen in einem Facebook-Post:

Erstmeldung:

Wie an jedem Arbeitstag fuhr Amanda H. auch am 27. April mit dem Bus von Kirchdorf nach München, wo die 18-Jährige eine Ausbildung zur zahnmedizinischen Assistentin macht. Doch sie kehrte am Abend nicht wieder zurück. Der Vater sagt: "Es kam schon vor, dass sie ein oder zwei Tage weg war. Aber da hatten wir immer Kontakt."

Diese SMS lässt den Eltern keine Ruhe:

"Macht euch keine Sorgen. Ich bleibe ein paar Tage weg." Diese SMS erreichte die besorgten Eltern am vergangenen Freitag. Doch Adnan und Altijana H. glauben nicht, dass die Nachricht von ihrer Tochter stammt, denn auf nachfolgende Nachrichten und Anrufe der Eltern reagierte Amanda nicht. Auch auf ihrem Facebook-Profil war sie seit ihrem mysteriösen Verschwinden nicht mehr aktiv; Freunde der 18-Jährigen - selbst ihre Zwillingsschwester - wissen nicht wo sie sich aufhält.

Die Polizei weiß bereits Bescheid über Amandas Verschwinden, dennoch gibt es keine Suchaktion - bisher. Dazu fehle den Beamten die rechtliche Grundlage, heißt es auf tz-Nachfrage. Erst wenn es einen konkreten Verdacht gebe, Amanda sei in Gefahr, könne man handeln. Für Familie H. ist der Verdacht längst zur bitteren Qual geworden: "Wir wollen unsere Amanda zurück!"

Quelle: innsalzach24.de

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