Männer erleiden schwerste Brandverletzungen in Bad Wiessee

Explosion und Brand in Feuerwehrhaus: Schaden in Millionenhöhe 

+
  • schließen

Bad Wiessee -  Schwere Verletzungen erlitten zwei Männer im Alter von 42 und 34 Jahren bei einer Explosion oder Verpuffung mit anschließendem Brand im Gebäude des Rettungsdienstes / Wasserwacht und Feuerwehr in Bad Wiessee. *neue Fotos*

  • Schwere Explosion am Montagnachmittag bei Bad Wiessee
  • BRK und Feuerwehr im betroffenen Gebäude ansässig 
  • Zwei Wiesseer mit schwersten Brandverletzungen im Krankenhaus jedoch außer Lebensgefahr
  • Möglicherweise Schweißarbeiten an einem Wasserwacht-Boot als Ursache
  • Teile des Gebäudes offenbar einsturzgefährdet
  • Großeinsatz führte zu Verkehrsbehinderungen auf der B318  
  • Der Brand ist weitestgehend gelöscht 
  • Schaden im siebenstelligen Bereich

UPDATE, 17.25 Uhr: Verkehrsbehinderungen aufgehoben

Wie die Verkehrsmeldungen zeigen, sind die Behinderungen auf der B318 Rottach-Egern - Holzkirchen mittlerweile aufgehoben. 

Großbrand nach Explosion in Bad Wiesseer Feuerwehrhaus 

UPDATE, 17.15 Uhr: Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

Gegen 13.50 Uhr kam es zu einer Explosion oder Verpuffung mit anschließendem Brand im Garagenbereich des gemeinsam durch Rettungsdienst, Wasserwacht und Feuerwehr genutzten Gebäudes. Zwei Männer aus dem Landkreis, im Alter von 42 und 34 Jahren, erlitten dadurch schwere Brandverletzungen, wurden im nebenliegenden Gebäude der Polizeiinspektion Bad Wiessee erstversorgt und später in Krankenhäuser eingeliefert. 

Zur Brandbekämpfung war ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften aus dem gesamten Landkreis und darüber hinaus vor Ort im Einsatz. Auf Grund der sehr starken Rauchentwicklung – die dunkle Rauchsäule war kilometerweit wahrnehmbar – wurden Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. 

Bei den Löscharbeiten erlitten neun Einsatzkräfte der Feuerwehr leichte Rauchgasvergiftungen und mussten anschließend behandelt werden. Mittlerweile ist das Feuer weitestgehend gelöscht, Feuerwehrkräfte versuchen letzte Glutnester ausfindig zu machen und Gefahrstellen zu beseitigen

Im Anschluss muss das Gebäude – betroffen ist insbesondere der Garagen- oder Hallenbereich des Rettungsdienstes / Wasserwacht – von einem Statiker überprüft werden. Erst nach dessen Freigabe wird es für die Beamten der Kripo Miesbach möglich sein, vor Ort mit den Ermittlungen zur Klärung der Ursache zu beginnen. 

Derzeit ist es noch nicht möglich, Aussagen zu treffen, wie es zu der Explosion oder Verpuffung mit anschließendem Brand im Hallenbereich Rettungsdienst / Wasserwacht kommen konnte. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen ist von einer Sachschadenshöhe im siebenstelligen Bereich auszugehen. Diese Einschätzung ergibt sich aus dem Gebäudeschaden, einschließlich dem Wert der verschiedenen eingestellten Fahrzeuge und Gerätschaften.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Bad Wiessee: Großbrand nach Explosion in Feuerwehrhaus 

UPDATE, 17 Uhr: Schaden in Millionenhöhe

Wie der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Stefan Sonntag, der Presseagentur Aktivnews berichtete, wurden die beiden schwerverletzten Männer der Wasserwacht in eine Spezialklinik nach Bogenhausen gebracht. Nach einer Reihe von Detonationen erlitten sie schwerste Brandverletzungen. Nach Angaben der Ärzte befinden Sie sich aber außer Lebensgefahr. 

Rund 200 Rettungskräfte sind seit dem frühen Nachmittag im Einsatz. Mittlerweile sind die Löscharbeiten, welche sich durch die große Hitze- und Rauchentwicklung als sehr schwierig gestalteten, abgeschlossen. Neun Feuerwehrmänner sind mit dem Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert worden. 

Zahlreiche Fahrzeuge, Gerätschaften und Maschinen sind in der Halle verbrannt. Der Sachschaden beläuft sich wahrscheinlich auf über eine Million Euro

UPDATE, 16.45 Uhr: Brand weitestgehend gelöscht 

Wie Andreas Guske, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd gegenüber rosenheim24.de mitteilte, ist der Brand weitestgehend gelöscht

UPDATE, 16.15 Uhr: Stau auf der B318 

Der Großeinsatz der Rettungskräfte wirkt sich auch auf den Verkehr aus. Wie die Verkehrsmeldungen zeigen, kommt es derzeit auf der B318 Rottach-Egern - Holzkirchen in beiden Richtungen auf Höhe Bad Wiessee zu Stauungen. Autofahrer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren. 

UPDATE, 15.45 Uhr: Schweißarbeiten als Ursache? 

Demnach wurden zwei Wiesseer mit schwersten Brandverletzungen per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Der Wiesseer Polizeichef Wilhelm Sigel sagte gegenüber der tz, dass nach seinen Informationen etwas bei Schweißarbeiten an einem Wasserwacht-Boot schiefgelaufen sei

Mittlerweile hat das Polizeipräsidium Oberbayern Süd die amtliche Warnmeldung bezüglich der starken Rauchentwicklung mit der Bitte, Fenster und Türen geschlossen zu halten, aufgehoben. 

UPDATE, 15.30 Uhr: Teile des Gebäudes einsturzgefährdet

Laut Informationen der tz, haben die Rettungskräfte das Feuer mittlerweile unter Kontrolle. Offenbar ist ein Teil des Gebäudes sogar einsturzgefährdet. Noch immer werden Atemschutzträger aus dem ganzen Landkreis nachalarmiert.

UPDATE 15.20 Uhr: Feuerwehren vor Ort

Gegen 13.50 gab es in einem Gebäude, in dem BRK und Feuerwehr ansässig sind, in Bad Wiessee eine oder mehrere Detonationen oder Explosionen, wie Anton Huber, Pressesprecher beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd, gegenüber rosenheim24.de erklärte. 

Das Gebäude befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Polizeiinspektion Bad Wiessee und soll immer noch brennen. In das Gebäude der Polizei wurden nach dem Ereignis auch die beiden schwerverletzten Personen gebracht und von Rettern erstversorgt. Mittlerweile befinden sich die beiden Schwerverletzten in Krankenhäusern. 

Weitere Verletzte werden bisher nicht verzeichnet, auch ist derzeit nicht davon auszugehen, dass sich noch andere Personen in dem Gebäude befinden. 

Im Einsatz sind die gesamten Feuerwehren des Tegernseer Tals. Die Löscharbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Der zu erwartende Sachschaden geht in die Millionenhöhe. Die Ermittlungen zur Klärung der Ursache wird die Kriminalpolizeistation Miesbach übernehmen, hierzu liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

mz

Erstmeldung:

In Bad Wiessee hat sich gegen 13.50 Uhr im Hügelweg eine Art Detonation oder Verpuffung ergeben, bei der mehrere Personen den ersten Erkenntnissen nach Verletzungen erlitten haben. Vor Ort brennt es, es hat sich eine starke Rauchwolke gebildet, die Richtung Südosten zieht. Anwohner werden gebeten Fenster und Türen geschlossen zu halten. Polizei und Rettungskräfte sind in hoher Zahl vor Ort um zu helfen und weitere Informationen zu erlangen.

Ein Pressesprecher wird sich vor Ort begeben, wir werden nachberichten.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser