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Chieminger Bauunternehmer trotzt asylkritischen Schmierereien

Versager? "Graffiti stört mich nicht"

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Chieming - Kaum steht fest, wer in Chieming Raum für Asylbewerber schaffen will, wird auch schon gehetzt: "Versager" heißt es in dicken Lettern an der Hauswand. Doch dem Bauherren ist das egal.

Erst Anfang Dezember stimmte der Gemeinderat mit breiter Mehrheit zu, jetzt bekommt der Initiator anscheinend die Rechnung dafür: "Versager" prangt es in dicken Lettern an der Fassade des Chieminger Bauunternehmers Aschl. Auf dem Grund von Juniorchef Sebastian Aschl wird im Laufe des nächsten Jahres eine Flüchtlingsunterkunft entstehen - bis zu 94 Asylbewerber werden dort Platz finden. Nun wird er angefeindet.

Wer könnte hinter den Schmierereien stecken? "Schwer zu sagen. Aber ich gehe stark davon aus, dass es Nachbarn waren", so Sebastian Aschl junior im Gespräch mit chiemgau24.de. Schon während der entscheidenden Gemeinderatssitzung war Bürgermeister Benno Graf davon überzeugt, "dass da natürlich nicht jeder erfreut ist, zum Beispiel die Nachbarn."

Am 23. Dezember muss es das erste Mal passiert sein, dass der Schriftzug auf das Gebäude des Bauunternehmens gesprüht wurde: "Da habe ich es noch überstrichen, aber kurz darauf stand es wieder da", so Aschl. Spätestens Ende Januar soll mit dem Bau für die Flüchtlingsunterkünfte begonnen werden, momentan läuft das Genehmigungsverfahren beim Landratsamt.

"Mich stört das nicht. Der, der das hingeschrieben hat, ist doch selbst ein Versager", so Aschl selbstbewusst: "Ich stehe da drüber." Noch überlegt er, ob er Anzeige bei der Polizei erstattet. Aber spätestens, wenn die Baumaßnahmen beginnen, will er ohnehin Überwachungskameras aufstellen lassen.

xe

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