Während B20-Arbeiten bei Schützing gefunden

Bauamt: Marktl soll 790.000 Euro für Beseitigung von Deponieschutt zahlen

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Marktl - Fünf lange Monate ging von Unterer Sulzbogen bis Marktl nichts auf der B20. Nach der Freigabe sind die Autofahrer nun wieder glücklich. Durch den Fund von Deponieschutt bei Schützing ist das Thema für die Gemeinde Marktl jedoch noch lange nicht vorbei.

Im Zuge des B20-Ausbaus zwischen Burghausen und Marktl waren auf Höhe Schützing mehrere tausend Tonnen Deponieschutt ans Tageslicht gekommen. Wie heimatzeitung.de nun berichtet, sorgte offenbar ein Schreiben des Staatlichen Bauamts in der jüngsten Gemeinderatssitzung für Aufregung gesorgt. Demnach soll die Gemeinde Marktl, da der Schutt auf Marktler Gemeindegrund gefunden wurde, nun auch für die Beseitigung aufkommen.

Laut Schreiben sollen damit Kosten in Höhe von 790.000 Euro auf die Marktgemeinde zukommen. 

Bürgermeister und Gemeinderat sind sich laut heimatzeitung.de einig, das nicht so einfach hinzunehmen: "Das lassen wir uns auf keinen Fall so gefallen", so Bürgermeister Gschwendtner in der Sitzung. Gemeinderat und Bürgermeister wollen nun offenbar die Fakten zum Fund des Deponieschuttes recherchieren, den Gemeindetag einschalten und sich rechtlichen Beistand holen. 

mh

Quelle: innsalzach24.de

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