"Chemieunfall": Ursache jetzt gefunden

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Waldkraiburg - Im Fall der durch Niederschlag beschädigten Fahrzeuge kann die Polizei eine mögliche Ursache benennen. Zunächst standen die Beamten vor einem Rätsel.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Mühldorf, die in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landeskriminalamt geführt wurden, haben ergeben, dass eine natürliche Form der Verschmutzung vorliegt.

Nachdem die Beschädigungen an den geparkten Fahrzeugen überwiegend in einer Straße mit Pappelbewuchs aufgetreten sind, hat das Bayerische Landeskriminalamt seine Untersuchung am vergangenen Freitag, dem 4. Oktober vor Ort in Waldkraiburg fortgesetzt. Dabei konnte als möglicher Verursacher für die Beschädigungen die Spiralgallenlaus ausgemacht werden. Diese gehört zur Familie der Blattläuse und ist überwiegend an Schwarz- und Pyramidenpappeln vorzufinden.

Aufgrund der Untersuchungen durch das Bayerische Landeskriminalamt konnte nun festgestellt werden, dass die Beschädigungen voraussichtlich durch die Exkremente dieser Spiralgallenlaus entstanden sind. Diese machen sich in größeren Parkanlagen als Honigtau bemerkbar und können dadurch unter den Bäumen abgestellte Fahrzeuge verschmutzen. Somit kann ausgeschlossen werden, dass der Niederschlag industrieller Herkunft ist.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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