Nach dem Großbrand an der Adlergebirgsstraße

Fünf Bewohner sind weiter obdachlos und suchen eine neue Wohnung

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Der Dachstuhl des Wohnhauses an der Adlergebirgsstraße 3 in Waldkraiburg hat am 27. März lichterloh gebrannt.
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Waldkraiburg - 13 Menschen sind nach dem schweren Brand in einem Mietshaus an der Adlergebirgsstraße in Waldkraiburg obdachlos gewesen. Die meisten haben mittlerweile eine neue Bleibe. Fünf Leute suchen jedoch noch immer nach einer neuen Wohnung.

Nach einem Großbrand am 27. März ist das Haus an der Adlergebirgsstraße in Waldkraiburg unbewohnbar. Was Feuer und Rauch an dem Tag nicht zerstört haben, ist vom Löschwasser durchgeweicht worden. 13 Menschen sind nach dem Brand zunächst obdachlos gewesen. Einige von ihnen haben mittlerweile eine Bleibe gefunden, wie die Waldkraiburger Nachrichten berichten, fünf suchen weiterhin dringend eine Wohnung, was in Waldkraiburg offenbar keine leichte Aufgabe ist.

In dem Haus hat auch eine 51-Jährige, deren 26-jährige Tochter und ihr 49 Jahre alter, halbseitig gelähmter Bruder gewohnt. Die beiden Frauen haben mittlerweile vorübergehend eine Bleibe gefunden und suchen weiterhin nach einer Wohnung, während der Bruder seit Mitte April bei einem Verwandten aus der rumänischen Hauptstadt Bukarest lebt, wie es in dem Bericht heißt.

Zudem kommen auf die Bewohner ungeahnte Problem zu. Viele haben keine Hausratsversicherung gehabt, sodass sie keinen Schadensersatz von der Versicherung erhalten und auch die Telekom bereite Probleme. "Seit April war ich nur mit der Aldi-Tüte unterwegs und soll Telefonrechnungen zahlen, für einen Anschluss in einem ausgebrannten Haus", erzählt die 51-Jährige den Waldkraiburger Nachrichten.

Ein defektes Kabel unter dem Dach soll Ursache für den Großbrand am 27. März in dem Mietshaus an der Adlergebirgsstraße 3 gewesen sein. Dreißig Menschen sind in dem Haus gemeldet gewesen. Unter anderem bei einer Charity-Party ist Geld für die Bewohner gesammelt worden.

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ksl

Quelle: innsalzach24.de

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