Ein Blick auf die Geschichte der Veranstaltungsreihe

Von "Kommerz und Kunst" zu "Kunst und Kommerz"

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Alt vs. neu: Ein erster Entwurf und die heutige Version des Werbeplakats.
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Waldkraiburg - Im Gespräch mit einem, der von Anfang an dabei war, blicken wir auf die Ursprünge von "Kunst und Kommerz", das am 5. Mai wieder stattfindet, zurück. 

"Das Ganze ging ja vor etwa 16 Jahren aus der 'Agenda 21' für Waldkraiburg hervor", erinnert sich Udo Kesselgruber. Seine verstorbene Frau, die Stadträtin und Kulturreferentin Gertraud Kesselgruber war die Initiatorin der Veranstaltung. "Bis kurz vor ihrem Tod 2012 hat sie noch stets voller Elan an der Organisation mitgewirkt", berichtet er. 

Langer Weg

"Bei der 'Agenda 21' gab es auch einen Arbeitskreis 'Kultur und Bildung', der dann im wesentlichen zum harten Kern der Organisatoren von 'Kunst und Kommerz' werden sollte." Damals seien zunächst allerhand Konzepte für eine derartige Veranstaltung ent- und wieder verworfen worden. "Beispielsweise eine 'Einkaufen in der Nacht'-Aktion, da wollte einfach keiner mitmachen."

Schlussendlich sei dann das Konzept für "Kultur im Straßenkreuz" entstanden. "Gemeint war da natürlich die Kreuzung von Stadtplatz und Berliner Straße." Der jetzige Titel sei dann erst allmählich entstanden. Kesselgruber nennt noch einen alten Plakatentwurf sein eigen. Da war es noch "Kommerz und Kunst". 

Anfangs war als Veranstaltungstag auch noch der Samstag im Blick gewesen. Auch dies habe sich dann auf einen verkaufsoffenen Sonntag verschoben. "Das war die beste Lösung für alle Beteiligten. Wir hatten einen guten Termin, die Stadt die Legitimation für einen weiteren verkaufsoffenen Sonntag und der Einzelhandel eine Gelegenheit für mehr Umsatz." 

Stadt übernahm viel Arbeit

Die Anfänge seien noch etwas bescheiden gewesen. "Da waren es noch drei bis vier Kapellen und Chöre", erinnert sich Kesselgruber, "Und natürlich die 'Bragada Trommelgruppe', die war von Anfang an mit dabei." Während es Anfangs noch ein nicht unerheblicher Aufwand gewesen sei, Künstler und Aussteller zu finden, sei das über die Zeit immer mehr ein Selbstläufer geworden. "Das ist ja auch für viele eine tolle Gelegenheit, sich vorzustellen."

Besonders freue ihn, dass die Stadt nun zunehmend die Organisation übernommen hat. "Anfangs hat da gefühlt fast alles meine Frau, neben ihrem Beruf als Lehrerin und ihren Tätigkeiten als Stadträtin und Kulturreferentin machen müssen. Das war nochmal ein Halbtags-Job obendrauf." Etwas bedauerlich sei der mehrfache plötzliche Wechsel der Organisation bei der Stadt gewesen."Frau Lausmann, die das nun übernommen hat, macht das sehr gut und hat für dieses Jahr wieder ein tolles Programm aufgestellt!"

Wieder viel geboten am 5. Mai

Am verkaufsoffenen Sonntag, den 5. Mai gibt es von 14 bis 17 Uhr Musik, Kunst, Theater, Tanz in und vor den Geschäften in Waldkraiburg. Um 13 Uhr öffnen die meisten Geschäften ihre Tore und laden zu einem gemütlichen Einkaufsbummel ein. Das bunte Programm startet um 14 Uhr auf den Plätzen der Waldkraiburger Innenstadt. Das Programm ist wie immer bunt, vielfältig und viel zu umfangreich um jeden der Beteiligten gebührend zu benennen und zu bewerben. Neben musikalischen und tänzerischen Darbietungen, Schauspiel, Infoständen und Kunstaktionen.

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Quelle: innsalzach24.de

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