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Tragischer Bergunfall bei Garmisch-Partenkirchen

Urlauberin (†25) stürzt 100 Meter in den Tod – Freundin muss live zusehen

Eine 25-jährige Urlauberin ist im Bereich des Oberen Soiernhauses in Krün (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) tödlich abgestürzt.
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Eine 25-jährige Urlauberin ist im Bereich des Oberen Soiernhauses in Krün (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) tödlich abgestürzt.

Garmisch-Partenkirchen – Eine 25-jährige Urlauberin ist im Bereich des Oberen Soiernhauses in Krün (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) tödlich verunglückt. Die junge Frau aus Köln stürzte vor den Augen ihrer Freundin 100 Meter in die Tiefe.

Update, 23. April, 7.35 Uhr - Pressemitteilung der Polizei

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

Eine 25-Jährige ist im Bereich des Oberen Soiernhauses in Krün tödlich abgestürzt. Sie war zusammen mit ihrer ebenso 25-jährigen Begleiterin auf dem Lakaiensteig von der Fischbachalm in Richtung Oberes Soiernhaus unterwegs. Unterhalb des Soiernhauses stürzte sie 100 Meter in die Tiefe. Ein Bergführer der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd hat unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Am Nachmittag des 22. April 2022 kam es im Bereich des Soiernhauses in Krün zu einem tragischen Unfall. Dabei stürzte eine 25-jährige Frau aus Köln rund 100 Meter in die Tiefe - für sie kam jede Hilfe zu spät. Zusammen mit ihrer ebenso 25-jährigen Begleiterin aus Köln war die Frau auf dem Lakaiensteig von der Fischbachalm in Richtung Oberes Soiernhaus unterwegs. Unterhalb des Oberen Soiernhauses verstiegen sie sich beim Aufstieg und kamen dabei in steiles, felsdurchsetztes Gelände.

Dort stürzte die junge Frau vor den Augen ihrer Begleiterin ab. Aufgrund des steilen Geländes konnte die Begleiterin zu der Abgestürzten nicht absteigen. Die Begleiterin setzte einen Notruf ab, woraufhin sieben Einsatzkräfte der Bergwacht Krün sowie ein Rettungshubschrauber zur Unfallstelle eilten. Der Notarzt des Rettungshubschraubers konnte vor Ort jedoch nur noch den Tod der jungen Frau feststellen. Die Begleiterin wurde durch Einsatzkräfte mittels Rettungshubschrauber ins Tal geflogen und dort vom Kriseninterventionsteam der Bergwacht betreut.

Nach ersten Ermittlungen vor Ort durch Beamte der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei rutschte die junge Frau beim Aufstieg zum Oberen Soiernhaus im unwegsamen steilen, felsdurchsetzten Gelände auf feuchten Gras aus und stürzte in Folge dessen 100 Meter in die Tiefe. Die junge Frau war auf der Stelle tot. Durch Beamte der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei wurde die Verunglückte mittels Polizeihubschrauber geborgen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang werden durch einen Polizeibergführer geführt.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Die Erstmeldung:

Garmisch-Partenkirchen – In den Freitagnachmittagsstunden soll es im Bereich Soiernhauses in Krün zu einem tragischen Wanderunfall gekommen sein. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd berichtet, stürzte eine 25-jährige Frau aus Köln rund 100 Meter in die Tiefe – für sie kam jede Hilfe zu spät.

Zusammen mit ihrer ebenso 25-jährigen Begleiterin aus Köln war die Frau auf dem Lakaiensteig von der Fischbachalm in Richtung Oberes Soiernhaus unterwegs. Unterhalb des Oberen Soiernhauses verstiegen sie sich beim Aufstieg und kamen dabei in steiles, felsdurchsetztes Gelände.

Notarzt kann nur noch Tod feststellen

Die junge Frau soll hier vor den Augen ihrer Begleiterin abgestürzt sein. Das steile Gelände machte der Begleiterin zu schaffen, sodass sie zu der Abgestürzten nicht absteigen konnte. Immerhin konnte die Begleiterin einen Notruf absetzen, woraufhin sieben Einsatzkräfte der Bergwacht Krün sowie ein Rettungshubschrauber zur Unfallstelle eilten. Allerdings konnte der herangeeilte Notarzt mittels Rettungshubschrauber vor Ort nur noch den Tod der jungen Frau feststellen. Die Begleiterin wurde durch Einsatzkräfte mittels Rettungshubschrauber ins Tal geflogen und dort vom Kriseninterventionsteam der Bergwacht betreut.

Erste Ermittlungen durch die Beamten der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei vor Ort ergaben, dass die junge Frau beim Aufstieg zum Oberen Soiernhaus im unwegsamen, steilen, felsdurchsetzten Gelände auf feuchten Gras ausgerutscht ist und infolgedessen 100 Meter in die Tiefe gestürzt ist. Die junge Frau soll auf der Stelle tot gewesen sein.

Durch Beamte der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei wurde die Verunglückte mittels Polizeihubschrauber geborgen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang werden durch einen Polizeibergführer geführt.

mck/Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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