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Schwarzbau endgültig durchgefallen

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Ruhpolding - Das dürfte es dann wohl gewesen sein für den Schwarzbau: Nach der Gemeinde erteilte nun das Landratsamt ein endgültiges "Nein". Die Bauherrin hat nur noch eine Möglichkeit.

Bei den Ruhpoldinger Gemeinderäten war man sich ohnehin längst einig: Die Pläne einer Ruhpoldinger Bauherrin sind nicht genehmigungsfähig. Die Dachüberstände überragen die Vorschriften. Die erste Tektur, gemeint ist ein überarbeiteter Bauplan, wurde sowohl von Gemeinde und Bauausschus, als auch vom Landratsamt abgelehnt.

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Das gleiche Schicksal traf die zweite Tektur der Bauherrin: Von Ruhpoldinger Seite setzte es wieder ein Nein. Nun lag der Ball wieder bei der Genehmigungsbehörde, dem Landratsamt.

"Wir teilen die Gründe, die die Gemeinde Ruhpolding vorbringt", so Pressesprecher Roman Schneider im Gespräch mit chiemgau24.de. Das Landratsamt überprüfte nun auch die zweite Tektur der Bauherrin - man kam zum selben Ergebnis: "Der Bau entspricht nicht den Vorgaben. Die Vorschriften beim Dachüberstand wurden verletzt", so Schneider. In der zweiten Januarwoche habe man die Bauherrin und ihren Anwalt informiert.

Die letzte Chance der Bauherrin: Das Gericht

Bis 15. Februar hat sie nun Zeit, sich zu der Entscheidung des Landratsamts zu äußern - und gegebenenfalls Einspruch einzulegen. Dann gäbe es aber kein Hin und Her zwischen den Behörden mehr. Der Fall würde dann vor dem Verwaltungsgericht landen. Akzeptiert die Bauherrin dagegen das Urteil des Landratsamts, könnte das Verfahren gegen eine ermäßigte Gebühr eingestellt werden. Das Bußgeldverfahren muss dann jedoch gesondert betrachtet werden.

Pikant ist der Fall auch deshalb, weil die Bauherrin selbst vom Fach ist: Sie ist in leitender Position am Traunsteiner Bauamt. In Ruhpolding hofft man jedenfalls, dass sich mit Blick auf den Dachüberstand der Bauherrin langsam etwas ändert: "Ewig hat sich nix getan. Wir hoffen, es bewegt sich bald was", so Hans Hechenbichler vom Bauamt Ruhpolding.

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