Was tun bei einem Badeunfall?

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Landkreis - Die Hitze lockt viele an Badeseen und in die Freibäder. Gleichzeitig gibt es im Sommer auch immer wieder Badeunfälle. Wie man sich schützt und andere retten kann:

Alljährlich kommt es zu tragischen Badeunfällen, auch mit tödlichem Ausgang. Besonders gefährlich sind Flüsse, offene Gewässer wie Badeseen, aber auch kleinste Gartenteiche können für Kinder zur tragischen Falle werden.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) gibt Tipps und Hinweise, wie sich Badefreunde schützen und andere bei einem Unfall retten können.

Wie man sich selbst schützt:

• nicht alleine Schwimmen gehen

• niemals alkoholisiert Schwimmen gehen

• nicht bei Dunkelheit schwimmen

• nicht in unbekannte Gewässer springen

• die eigenen Kräfte nicht überschätzen

• die Kälte des Wassers und die Strömung beachten

• niemals im Bereich von Wehren schwimmen

• Gefahr durch Boots- und Schiffsverkehr beachten

• bei Bootsfahrten eine passende Schwimmwesten tragen

 • örtliche Badeverbote beachten 

• nicht im Bereich von Hafenanlagen, Schleusen und Brücken schwimmen

• in Flüssen Buhnenköpfe (= künstliche Wälle) wegen der Sogbildung meiden

Machen Sie sich auch mit den Baderegeln vertraut! Diese finden Sie auf der Seite baderegeln.info.

Wie man helfen kann:

1. Um Hilfe rufen, um andere auf die Notfallsituation aufmerksam zu machen

2. Notruf absetzen an die Telefonnummer 112b (auch vom Handy kostenfrei)

3. Einleiten von eigenen Hilfsmaßnahmen unter Beachtung des Eigenschutzes und der eigenen Fähigkeiten: Rettungsring zuwerfen, Rettungsstange reichen, schwimmende Gegenstände mit ausreichendem Auftrieb zuwerfen und die in Not geratene Person beruhigen.

4. Die Situation weiter beobachten: bei herrschender Strömung anhand von Landmarkierungen merken, wohin und von wo aus die in Not geratene Person treibt. Falls die hilflose Person untergeht, möglichst genau anhand von Landmarkierungen den Untergangsort merken

6. Erste Hilfe leisten: Nachdem ein Patient an Land gebracht wurde, sollten Erste Hilfe-Maßnahmen eingeleitet werden.

Die DLRG rät dazu seine Kenntnisse mit einem Erste-Hilfe-Kurs aufzufrischen und sich zum Rettungsschwimmer ausbilden zu lassen.  

Quelle: Pressemtteilung Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Kreisverband Mühldorf a. Inn e.V.

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