Steinmaßl will Blaulicht für Wasserwacht

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Traunstein - Bislang dürfen Einsatzfahrzeuge des DLRG und der Wasserwacht nur ein Funkellicht mitführen. Landrat Steinmaßl hat sich für das Blaulicht eingesetzt. 

Traunsteins Landrat Hermann Steinmaßl hat sich bei Bayerns Innenminister Joachim Herrmann dafür eingesetzt, dass in Zukunft auch die Einsatzfahrzeuge von Wasserwacht und DLRG auf bayerischen Seen im Notfall mit Blaulicht unterwegs sein dürfen. Bislang dürfen die beiden Organisationen, denen die Wasserrettung im Freistaat gesetzlich obliegt, nur ein gelbes Funkellicht führen.

Steinmaßl: „Nicht erklärbar ist dieser Umstand auch deshalb, weil auf Bundeswasserstraßen die Wasserwacht und die DLRG das blaue Funkellicht im Einsatzfall führen dürfen bzw. müssen. Lediglich bei den Wasserrettungseinheiten auf bayerischen Gewässern sind Wasserwacht und DLRG von dieser generellen Regelung ausgenommen.“ Deren Boote würden gerade am Chiemsee von Seglern oder Ruderern deshalb oft nicht als Einsatzfahrzeuge wahrgenommen, wodurch es zu Zeitverzögerungen bei Rettungen kommen könne.

Innenminister Herrmann teilte Steinmaßl jetzt mit, dass auch er diese Meinung vertrete. Er habe den schriftlichen Vorstoß an Verkehrsminister Martin Zeil weitergeleitet mit der Bitte, eine Gesetzesänderung herbeizuführen, mit welcher die Rettungsfahrzeuge den Fahrzeugen der Polizei und des Katastrophenschutzes gleichgestellt würden.

Pressemitteilung des Landratsamt Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa/lr ts

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