Vorsicht: Wechselbetrüger unterwegs

Landkreis - Seit einigen Wochen häufen sich Vorfälle, bei denen Geschädigte gebeten werden, Münzen zu wechseln. Anschließend fehlen ihnen meist größere Geldbeträge in Scheinen.

Ein Wechselfallenbetrüger treibt seit einiger Zeit seit sein Unwesen im südlichen oberbayerischen Raum, von Penzberg, Schongau, Murnau über Bad Tölz, Miesbach, Rosenheim, Prien am Chiemsee, Ruhpolding, bis Traunstein. Er spricht ausnahmslos ältere Personen an und bittet in gebrochenem Deutsch und mit den Händen gestikulierend ein zwei Euro-Stück gewechselt zu bekommen. Dabei nutzt der Täter die Gelegenheit aus, während der Geschädigte seine Geldbörse zieht und im Hartgeldfach nach der geeigneten Münze sucht.

Meist ist es nur eine kleine Rempelei oder sonst eine Aktion, die den Geschädigten vom eigentlichen Vorhaben ablenkt und schon hat der Täter mit seinem geschickten Fingern aus dem Scheinefach der Geldbörse unbemerkt mehrere Banknoten gezogen. So jüngst jetzt geschehen, am 10.8.10 nachmittags in der Rosenheimer Innenstadt, Am Esbaum. Der Täter geht nach der selben Masche vor, nur dass er sich diesmal eine Eineuromünze in zwei 50-Cent-Stücke wechseln ließ. Anschließend fehlten dem Senior 410 Euro. Der Täter hat ein südländisches Aussehen, ist etwa 35 bis 40 Jahre alt, ist etwa 170 bis 180 Zentimeter groß und spricht gebrochenes Deutsch. Die Polizei warnt vor diesem Täter und gibt den Tipp im Zweifelsfalle die Bitte nach dem Geldwechseln abzulehnen.

Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten ihre Polizeidienststelle zu verständigen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © pa

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