Kritik an Straßenverhältnissen 

Horror-Unfall bei Weilheim - Zeugen sprechen über Tod der Schwestern

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Weilheim/ Pähl - Der tragische Verkehrsunfall auf der B2 am Freitagabend beschäftigte am vergangenen Wochenende nicht nur die Menschen aus Weilheim. Auch hier in der Region wurde heftig diskutiert. Dabei wurde auch Kritik an den schlechten Straßenverhältnisse laut. Nun äußerten sich Zeugen zum Drama. 

Gegen 16.45 Uhr kam es auf der Bundesstraße in Richtung Starnberg auf Höhe der Abzweigung nach Monatshausen zu einem tödlichen Unfall. Bei "winterglatter" Fahrbahn, wie sie Michael Zinke von der Polizei Weilheim beschrieben hatte, verlor eine 20-Jährige die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrbahn, dort stieß sie mit einem Kleintransporter zusammen. Sowohl die Fahrerin, als auch ihre 16-jährige Schwester kamen hierbei ums Leben. 

„Es lag eine Schicht Schneematsch und es gab ausgefahrene Fahrspuren. Es hatte ein Grad“, konkretisierte Jürgen Feselmeier von der Polizei Weilheim am Sonntagnachmittag auf Nachfrage der Heimatzeitung die Situation, berichtet unser Partnerportal tz.de.

"absolut entsetzt" über die Straßenverhältnisse

Ein Ehepaar aus Starnberg, das rund eine Viertelstunde vor dem Unfall auf der Strecke Richtung Weilheim unterwegs war, schrieb dem „Starnberger Merkur“, dass es „absolut entsetzt“ gewesen sei, „in welch’ schlechtem Zustand die Straße war“. Warum dort nicht besser geräumt worden sei, sei den beiden ein absolutes Rätsel. Ein Augenzeuge des Unfalls betonte nochmals gegenüber der Polizei, dass der Unfallbeteiligte keine Chance mehr hatte zu bremsen oder einen Zusammenstoß zu verhindern. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / Lukas Schulze

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