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Weiße oder grüne Weihnachten? Erste Prognosen

Landkreis - Es ist eine der Fragen aller Fragen zu Weihnachten: Wird es Schnee haben oder nicht? Hier sind drei erste Prognosen. ** Tageswetter **

Bei einem sind sich alle einig: 2009 wird es einen milden Winter mit wenig Schnee und vielen Wärmephasen geben. Erst 2010 werden auch die Wintersportler wieder auf ihre Kosten kommen.

So sieht es der Deutsche Wettedienst:

Eine sichere Prognose, ob es tatsächliche weiße Weihnachten geben wird, kann man erst eine Woche vorher stellen“, erklärte Volker Wünsche vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in München der tz.

Und weiter: „Auch wenn es diese Woche schon kühler ist, ist bisher ein Kaltluftvorstoß nach Bayern noch nicht absehbar.“ Die Schneefallgrenze, die im Moment bei zirka 700 Metern liegt, wird wieder auf bis zu 2000 Meter steigen, ist sich der Wetter-Experte sicher. Genauer will Wünsche in seiner Prognose nicht werden: „Erst ab Mitte des Monats ist es möglich, einen wagen Trend abzusehen, wie das Wetter an den Feiertagen werden wird.“

So sieht es der Wetter-Prophet:

„Erst Mitte Dezember kommt der Winter!“, ist sich Hobby-Meteorologe Josef Jägerhuber sicher. Bereits seit 50 Jahren zeichnet der Starnberger alle Wetterphänomene auf. „Dabei habe ich festgestellt, dass sich das Wetter alle sieben Jahre wiederholt.“ Auch der kleine Wintereinbruch im Oktober habe nicht darüber hinwegtäuschen können, dass uns heuer ein milder Winter erwartet: „Wir haben ein Marsjahr, und da sind die Winter nie besonders streng“, erklärt der Wetterprophet in der tz. Aber dafür ist sich Jägerhuber bei einem sicher: „Es ist durchaus möglich, dass es Weihnachten in unseren Breiten Schnee gibt.“ Allerdings sei nicht mit viel weißer Pracht zu rechnen. Es gibt immer wieder Wärmeperioden, der richtige Winter kommt erst Mitte Februar und geht bis Anfang März.“

Das sagt die Bauernregel:

„Kommt Barbara im Grünen, kommt das Christkind im Schnee“, sagt eine alte Bauernregel. Barbaratag ist am 4. Dezember. In den meisten Teilen der Region war es grün, höchstens mit ein paar Stäuberln Schnee. Das lässt also hoffen.

Das sagt der Online-Wetter-Experte:

„Die Regel hört sich nicht nur gut an, da ist auch was dran“, sagt Dr. Karsten Brandt, Meteorologe vom Internet-Wetterdienst donnerwetter.de. Die Weisheit zum Barbara-Namenstag weist auf eine Tendenz in der Wetterentwicklung hin. „Ist es im November und Anfang Dezember mild, dann ist die Chance auf weiße Weihnachten höher“, bestätigt Brandt. „Anders sähe es aus, wenn wir jetzt schon sehr niedrige Temperaturen hätten und es frieren würde.“

Fazit aller Prognosen: Nichts genaues weiß noch keiner, weil die Zeit bis zum Fest noch zu lang ist.

Bei Tageswetter und der Prognose für die kommende Woche ist das schon einfacher. Und die finden Sie hier:

Wetter für die Region Rosenheim

Wetter für die Region Chiemgau

Wetter für die Region Mühldorf/Altötting

Wetter für die Region Berchtesgadener Land

Quelle: tz-online

Rubriklistenbild: © pa

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