Weitere Verzögerung im Schreiber-Prozess

Augsburg - Der Prozess gegen den früheren Waffenlobbyisten Karlheinz Schreiber läuft weiterhin nur schleppend an.

Das Augsburger Landgericht habe der Verteidigung die Möglichkeit gegeben, im Rahmen des Befangenheitsantrags zu einem Punkt nochmals Stellung zu nehmen, sagte Schreibers Anwalt Jens Bosbach am Freitag. Der Beginn des zweiten Verhandlungstages sollte sich deshalb um mindestens vier Stunden verzögern. Die Verteidigung hatte den drei Richterinnen am Montag vorgeworfen, befangen zu sein.

Die Schlüsselfigur der CDU-Spendenaffäre war 2010 wegen Steuerhinterziehung von einer anderen Augsburger Kammer zu acht Jahren Gefängnis verurteilt worden. Sowohl Schreiber als auch die Staatsanwaltschaft legten gegen das Urteil erfolgreich Revision ein.

dpa

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