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Exklusiver Wetterbericht für die Region

Weihnachtswetter: Dauerregen und Ekelwetter oder doch noch ein „weißes Wunder“?

München/Landkreis – Ja, es wäre zu schön gewesen, wenn das Winterwetter heuer auch noch über die Feiertage durchgehalten hätte. Aber - wie so oft, wenn es Mitte Dezember schon mal weiß ist - hat das berühmte Weihnachtstauwetter zugeschlagen. Oder gibt es in der Region noch ein „weißes Wunder“?

Diese Singularität (Anm. der Red.: Das Weihnachtstauwetter) tritt in knapp sieben von zehn Jahren auf und bringt einen mild-nassen Witterungsabschnitt in der letzten Dezemberdekade, also genau rechtzeitig zum Fest. Eine Singularität ist in der Meteorologie eine Wetterlage, die zu einer bestimmten Zeit im Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Abweichung vom ebenmäßigen Verlauf bei zum Beispiel Temperatur oder Niederschlag mit sich bringt. Allerdings sind diese Singularitäten auch mit Vorsicht zu deuten. So gab es zum Beispiel in der Hälfte der Fälle gar kein Schnee, der tauen hätte können. Zusammengefasst sind weiße Weihnachten aber so und so eher eine Ausnahme und finden im Schnitt in weiteren Teilen nur in 12 Prozent aller Jahre statt. Andere Singularitäten wären dann noch die Eisheiligen, die Schafskälte, die Hundstage oder der Altweibersommer.

„Diese sind, wie auch das Weihnachtstauwetter, meist vom sich zyklisch wiederholenden Sonnenstand und damit verbundenen Temperaturänderungen, Luftströmungen und Druckgebilden abhängig. Sie treten aber auch nur in knapp zwei Drittel aller Jahre auf. Manche entfallen öfter komplett, andere sind relativ zuverlässig. Meist sind sie aber vom Zufall abhängig“, erklärten die Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de dazu.

Die Aussichten für die Region im Detail:

Wetter in Südostbayern ab 24. Dezember 2022.
  • Samstag (24. Dezember): Der Heilige Abend startet mit Frühwerten von 4 Grad im Berchtesgadener Land und 7 Grad in Altötting, Mühldorf, Rosenheim und Traunstein. Viele und dichte Wolken ziehen durch. Nur in Altötting und Mühldorf könnte sich mal die Sonne zeigen. Dazu ziehen immer wieder Regenschauer durch. Im Berchtesgadener Land könnte es auch längere Zeit regnen. Die Höchstwerte erreichen 9 Grad in Mühldorf und Traunstein. Bis zu 10 Grad erreichen wir in Altötting, dem Berchtesgadener Land und Rosenheim.
  • Sonntag (25. Dezember): Am ersten Weihnachtsfeiertag starten wir mit Tiefstwerten von 2 Grad in Altötting, dem Berchtesgadener Land und Rosenheim. Bis 4 Grad erreichen wir in Mühldorf und Traunstein. Die Sonne zeigt sich häufiger. Im Berchtesgadener Land sind ein paar letzte Regenschauer möglich. Die Höchstwerte erreichen 8 Grad in Altötting und Mühldorf, 9 Grad in Rosenheim und Traunstein sowie bis zu 10 Grad im Berchtesgadener Land.
  • Montag (26. Dezember): Am zweiten Weihnachtsfeiertag ändert sich das Wetter erneut. Die Frühwerte liegen zwischen 0 Grad im Berchtesgadener Land, 2 Grad in Altötting und Rosenheim, 4 Grad in Traunstein und bis 5 Grad in Mühldorf. Die Sonne zeigt sich weniger. Es ziehen stattdessen immer wieder zum Teil kräftige Regenschauer durch. Das Thermometer erreicht Werte von 10 Grad in Altötting, Berchtesgadener Land und Rosenheim. Bis 12 Grad erreichen wir in Mühldorf und Traunstein.
  • Dienstag (27. Dezember): Der Dienstag beginnt mit Tiefstwerten von 5 Grad. Die Wolken sind dicht. Die Sonne hat keine Chance sich mal zu zeigen. Dazu fällt auch länger anhaltend und ergiebig Regen. Die Höchstwerte erreichen Werte von 5 bis 7 Grad.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Vom Winter fehlt auch im Anschluss jede Spur

Vom Winter (und auch einem „weißen Wunder“) fehlt auch in den Tagen nach dem Fest jede Spur. Am Dienstag regnet es bei 5 bis 7 Grad wieder häufiger und ergiebig. Dazu kommt auch ein immer wieder starker Wind, der teilweise auch Sturmstärke erreichen könnte. Eine genauere Prognose lässt sich wegen Sturmgefahr allerdings nicht geben. Der Mittwoch und Donnerstag werden dann wahrscheinlich mit 0 bis 7 Grad einigermaßen freundlich verlaufen. Die Sonne zeigt sich an diesen Tagen wieder öfter.

Wir in Deutschland liegen immer wieder auf der 552-Hektopascal-Linie, die auch einfach Jetstream genannt wird. Wir laufen bis Neujahr immer wieder Gefahr von Randtiefs und Schnellläufern erfasst zu werden. Das wären dann eben sehr windige bis stürmische Lagen, die allerdings schwer vorauszusagen sind. Für Meteorologe Kai Zorn sind es bis jetzt nur Ausreißer, die aber nicht ganz alleine da stehen bei den Prognosen. Daher fasst Zorn das Wetter bis Anfang Januar folgendermaßen zusammen: „Dass es windig werden wird, keine Frage. Und dass es wechselhaft weitergeht, danach sieht’s aus.“

mw

Rubriklistenbild: © Martin Gerten/dpa

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