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Exklusiver Wetterbericht für die Region

So stehen die Schnee-Chancen: Kommt pünktlich zum ersten Advent der Winter in die Reigon?

Mittlerweile sind es nur noch vier Wochen bis Weihnachten und wir starten in den Advent. Auch in der Region haben schon die meisten Weihnachts- beziehungsweise Christkindlmärkte geöffnet. Wird das Wetter passend dazu in den nächsten Tagen winterlich? Die Antwort darauf gibt‘s in unserem exklusiven Wetterbericht:

Südostbayern – Zwar war es schon, besonders am gestrigen Freitag (25. November), morgens ziemlich frisch mit Minustemperaturen, glatten Straßen und Wegen sowie angefrorenen Autoscheiben. Tagsüber ist es aber immer noch relativ mild und Niederschlag fällt hauptsächlich als Regen. Nur in Lagen über 700 bis 900 Meter kann man sich über eine teilweise schon ziemlich mächtige Schneedecke freuen.

Wie wird es jetzt weitergehen? Bekommen wir noch vor Weihnachten vielleicht richtige Kälte und Schnee oder bleiben wir beim durchwachsenen Spätherbstwetter? Eigentlich wäre schon alles vorbereitet…

Richtig kalte Luft aus polaren Regionen ist schon immer weiter nach Süden vorgedrungen und hat auch schon Nord- und Osteuropa erreicht. Das bedeutet, dass uns vom Winter nicht mehr viel trennt. Allerdings verhindern bis jetzt noch „falsch“ positionierte, sehr starke, Hoch- beziehungsweise Tiefdruckgebiete ein vordringen des Winters bis zu uns nach Süddeutschland. Stattdessen sind wir oft in einer südlichen Strömung, die uns milde Luft aus dem Mittelmeerraum bringt.

Doch für die Freunde der „weißen Pracht“ besteht in den nächsten zwei Wochen die Chance, dass sich das Wetter Richtung Winter umstellen könnte – aktuelle Rechenläufe deuten jedenfalls darauf hin. Wie groß die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Wetterumschwung ist, betrachten wir nach dem regionalen Wetterbericht für die nächsten vier Tage, den uns die Kollegen das Wetterportals „Der Himmel im SüdOsten“ präsentieren:

Das Wetter für die Region im Detail:

Wetter in Südostbayern ab 26. November 2022.
  • Samstag (26. November): Am Samstagmorgen starten wir mit Frühwerten von 3 Grad im Berchtesgadener Land, 2 Grad in Mühldorf und Traunstein, 1 Grad in Altötting und 0 Grad im Landkreis Rosenheim. Es ziehen viele Wolken durch, dabei kommt es immer wieder zu Regenschauern mit unterschiedlicher Intensität. Die Sonne zeigt sich höchstens zwischendurch mal. Die Temperaturen steigen auf 4 Grad im Landkreis Traunstein, 5 Grad in Altötting, Mühldorf und Rosenheim. Bis zu 6 Grad erreichen wir im Berchtesgadener Land.
  • Sonntag (27. November): Der Sonntag beginnt dann mit teils sehr frostigen Tiefstwerten, besonders in den südlichen Teilen erreicht das Thermometer -6 Grad im Berchtesgadener Land, -10 Grad im Landkreis Rosenheim und -5 Grad in Traunstein. Sobald man etwas nördlicher aus dem Schutz der Berge kommt, wird es nicht ganz so kalt. In Altötting und Mühldorf haben wir um die -1 Grad. Viele Wolken mit ein bisschen mehr Sonne dürfen wir am Sonntag erleben. Achtung: hier und dort kommt Nebel auf. Die Höchstwerte erreichen 5 Grad in Mühldorf, Rosenheim und Traunstein. Bis zu 6 Grad erreichen wir in Altötting und im Berchtesgadener Land.
  • Montag (28. November): Am Montag wird es erneut besonders in den Alpen, sprich den südlichen Gebieten der Landkreise Berchtesgadener Lande, Rosenheim und Traunstein empfindlich kalt. Dort sinkt das Thermometer auf teilweise bis zu -9 Grad. Aber auch sonst wird es frostig. Im Berchtesgadener Land und Traunstein erreichen wir um die -4 Grad, in Altötting und Mühldorf bis zu -2 Grad. Es ziehen erneut dichte Wolken durch, die Sonne lässt sich höchstens nur kurz mal blicken. Die Höchstwerte erreichen 3 Grad in Mühldorf, 4 Grad in Altötting und Rosenheim, 5 Grad in Traunstein, und bis 7 Grad erreichen wir im Berchtesgadener Land.
  • Dienstag (29. November): Am Dienstag starten wir wieder mit frostigen -2 bis +1 Grad. Die Wolken sind dazu auch recht dicht. Die Höchstwerte erreichen 3 bis 6 Grad.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Die weiteren Aussichten:

Am Mittwoch (30. November) wird es relativ trüb mit ein bisschen Schnee in den Alpen, sonst eher Regen. Die Temperaturen liegen bei -3 bis +5 Grad. Am Donnerstag (1. Dezember) und den darauf folgenden Tagen bewegen sich die Temperaturen in einem ähnlichen Bereich, dazu haben wir es mit vielen Wolken und teils dichtem Hochnebel zu tun. Nur direkt an und in den Bergen hat die Sonne Chancen durchzukommen.

Wenn man für die Zeit danach auf die Wettermodelle blickt, kann man erkennen, dass der Hauptlauf tief nach unten abstürzen würde und uns ordentliches Winterwetter bringen könnte. Allerdings ist dieser Hauptlauf eher ein Ausreißer. Viele andere Modelle sehen eine deutlich mildere Wetterlage.

Jedoch beziehen sich diese Berechnungen auf die Temperaturen in 1500 Metern Höhe. Wenn wir aber bei milden Wetterlagen und warmer Luft in dieser Höhe in eine nördliche östliche Strömung kommen, fließt trotzdem die kalte Luft aus Nord- oder Osteuropa direkt zu uns und macht es trotz aller Berechnungen irgendwann kalt. Das erklärt auch Meteorologe Kai Zorn: „Wir können es drehen und wenden wie wir wollen; selbst wenn wir in 1500 Metern Höhe die wärmsten Temperaturen haben, irgendwann gehts dann abwärts durch die starken Hochdruckgebiete.“

Nun hängt es also nur noch von der genauen Position der Druckgebilde ab, in welche Strömung wir in Süddeutschland kommen. Bei Süd oder West wird es eher mild beziehungsweise neblig-trüb und nasskalt. Wenn die Strömung allerdings auf Nord oder Ost dreht, steht dem Winter nicht mehr viel im Weg.

aic/www.der-himmel-im-suedosten.de

Rubriklistenbild: © Candy Welz/dpa

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