Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Exklusiver Wetterbericht für die Region

„Blümchenalarm“ am Wochenende - und kommt danach schon der Winter?

Wetter in Südostbayern ab 09. Oktober
+
Wetter in Südostbayern ab 9. Oktober.

Landkreis - Wenn in den Bergen auf 2000 Metern Höhe die ersten Flocken fallen, mehren sich im Tal die Schlagzeilen vom drohenden Winter. Begriffe wie „Kaltluft-Attacke“, „Polarluft“ oder „Wintereinbruch“ machen dann die Runde - gepaart mit Bildern von tief verschneiten Straßen generieren diese Klicks ohne Ende. Doch was ist da dran?

„Beim Blick auf die Wetterkarten kann man momentan wirklich schon die ersten leichten Minusgrade in den frühen Morgenstunden erkennen. Und selbst wenn es nicht für Luftfrost reicht, mit Bodenfrost müssen wir ab jetzt trotzdem rechnen“, erklärten die Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de. Darum herrscht am Wochenende (9./10. Oktober) akuter „Blümchenalarm“: Alles, was nicht winterhart ist, wird sich, wenn es nicht vorher gerettet wurde, dann höchstwahrscheinlich verabschieden und den Gang alles Irdischen gehen.

Und auch auf den Straßen könnte es, besonders auf Brücken und in ungünstigen Lagen, ab jetzt auch schon mal glatt werden. Überfrierende Nässe kann einem buchstäblich die Straße unter den Reifen davonziehen. Daher ist es auch höchste Zeit, sein Gefährt mit Winterreifen auszustatten. Aber wie sieht es mit Schnee aus? Das lässt sich schnell beantworten: Wenn man nicht gerade oberhalb 1000 Metern wohnt, kann in den nächsten Wochen die Schneeschaufel noch in der Garage bleiben. „Die Schneefallgrenze wird sich voraussichtlich den Rest dieses Oktobers nicht unter die 1000 Meter trauen - und wenn doch, dann bleibt der Schnee nicht liegen“, so die Wetterexperten.

Die Aussichten für die Region im Detail:

  • Samstag, 9. Oktober: Der Samstag startet gebietsweise mit Nebel. Sobald sich dieser Nebel gelichtet hat, ist es überall nur leicht bewölkt. Die Temperaturen steigen auf 13 Grad im Landkreis Traunstein und bis 15 Grad in den restlichen Landkreisen. In der Nacht auf Sonntag geht das Thermometer auf 2 Grad in Traunstein, 3 Grad im Berchtesgadener Land, 5 Grad in Rosenheim und 6 Grad in Altötting und Mühldorf zurück.
  • Sonntag, 10. Oktober: Am Sonntag droht morgens Bodenfrost. Sonst ist es überall leicht bewölkt. Die Temperaturen steigen auf 10 Grad in Traunstein und bis 12 Grad in Altötting, Mühldorf, Berchtesgadener Land und Rosenheim. In der Nacht gehen die Temperaturen auf 2 Grad in Altötting, 1 Grad in Mühldorf und Rosenheim und bis 0 Grad im Berchtesgadener Land und Traunstein zurück.
  • Montag, 11. Oktober: Der Montag startet erneut mit örtlichem Bodenfrost. Die Wolken werden dichter und von Osten her setzt zum Abend hin Regen ein. Die Temperaturen steigen auf 11 Grad im Landkreis Traunstein, 12 Grad im Berchtesgadener Land und Mühldorf und bis 13 Grad in Altötting und Rosenheim. In der Nacht auf Dienstag gehen die Temperaturen auf 1 Grad im Landkreis Altötting, 0 Grad in Mühldorf und Rosenheim und bis -1 Grad in Traunstein und dem Berchtesgadener Land zurück.
  • Dienstag, 12. Oktober: Am Dienstag wird es recht nass in der Region. Es regnet teilweise länger und kräftig. Auch der Wind nimmt zu, es wird also recht ruppig werden. Die Temperaturen steigen auf 7 bis 8 Grad. In der Nacht geht das Thermometer auf 5 bis 7 Grad zurück.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Wie geht es anschließend weiter?

Am Mittwoch, dem Tiefpunkt der Woche, haben wir mit 9 bis 12 Grad für die Jahreszeit noch leicht unterdurchschnittliche Temperaturen. Es ziehen außerdem noch kurze, kräftige Schauer durch. Die Temperaturen in 1500 Metern Höhe liegen aber „nur“ bei 0 bis minus 1 Grad. 

Das reicht nicht für Schnee, das reicht nicht für einen Wintereinbruch, sondern nur kurz mal in den Bergen für einen kleinen Spuk“, sagt auch Meteorologe Kai Zorn zur Wetterlage. Höchstens oberhalb von 600 bis 900 Metern könnten die Schauer auch als Schneeregen oder nasser Schnee fallen. Ab Donnerstag sollte es vorerst trocken bleiben. Die Temperaturen steigen langsam an und nähern sich wieder dem langjährigen Mittel.

mw

Kommentare