Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Exklusiver Wetterbericht für die Region

Eine Front jagt die nächste – bringt uns eine davon nun den ersten Schnee?

Wetter in Südostbayern ab 17. November 2021
+
Wetter in Südostbayern ab 17. November 2021.

Landkreis – In diesen Tagen könnte man den Eindruck haben, beim Wetter ändert sich gar nichts. Es ist jeden Tag kalt und grau, neblig und nass. Die Sonne lässt sich meist – wenn überhaupt – nur in höheren Lagen blicken. Doch tut sich wirklich so wenig?

Nein, ganz im Gegenteil. Man muss nur in der Atmosphäre ein bisschen höher steigen. Momentan jagt eine Front die nächste. Am Dienstag (15. November) hatten wir über unseren Köpfen auf 1500 Meter eine relativ milde Luftmasse mit um die plus 7 Grad. Am Mittwoch bringt uns eine Kaltfront dort Temperaturen zwischen 0 und minus 2 Grad. Tags drauf rauscht dann wieder eine warme Front über uns hinweg, die uns am Freitag bis zu 8 Grad bringt – und das alles auf einer Höhe von rund 1500 Metern.

Bei uns am Boden werden wir allerdings davon leider relativ wenig mitbekommen“, erklärten die Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de. In der aktuellen Jahreszeit haben die Luftmassen in größeren Höhen einfach nicht mehr die Auswirkungen auf das Bodenwetter, wie es zum Beispiel im Sommer oder auch noch im Frühherbst der Fall ist. Das einzige, was sich in den nächsten Tagen ändern wird, ist der Wind: Dieser wird deutlich spürbar sein und sorgt dafür, dass sich der bodennahe Nebel häufig nicht mehr halten kann.

Die Aussichten für die Region im Detail:

  • Mittwoch, 17. November: Am Mittwoch gibt es noch viel Nebel und Hochnebel, der sich nicht auflösen wird. Es kann vereinzelt auch mal nieseln oder leicht regnen. Die Temperaturen steigen auf 8 Grad in Rosenheim, 7 Grad in Altötting, Berchtesgadener Land und Mühldorf und bis 5 Grad erreichen wir in Traunstein. In der Nacht auf Donnerstag wird der Nebel wieder dichter und auch mehr. Die Temperaturen gehen auf 5 Grad in Altötting und Rosenheim, 4 Grad im Berchtesgadener Land und Mühldorf und 3 Grad in Traunstein zurück.
  • Donnerstag, 18. November: Der Donnerstag wird recht wolkenverhangen. Die Sonne hat so gut wie keine Chance. Die Temperaturen steigen auf 9 Grad in Rosenheim, 8 Grad in Altötting, Berchtesgadener Land und Mühldorf und bis 6 Grad erreichen wir in Traunstein. In der Nacht auf Freitag gehen die Temperaturen auf 4 Grad in Altötting und dem Berchtesgadener Land und bis 3 Grad in Mühldorf, Traunstein und Rosenheim zurück.
  • Freitag, 19. November: Am Freitag ist in Altötting und Mühldorf Regen möglich, der teilweise auch etwas stärker ausfallen kann. In den übrigen Regionen bleibt es wohl erstmal noch trocken. Ein paar Tropfen sind aber auch hier nicht ganz ausgeschlossen. Und auch die Sonne hat keine Chance. Die Temperaturen steigen auf 9 Grad in Rosenheim, 8 Grad in Altötting, Berchtesgadener Land und Mühldorf, 7 Grad erreichen wir in Traunstein. In der Nacht breitet sich dann der Regen auch auf den Rest der Region aus.
  • Samstag, 20. November: Zum Start ins Wochenende tut sich die Sonne erneut recht schwer. Einzelne Wolkenlücken sind aber möglich. Nur im Berchtesgadener Land und auf den Bergen besteht die Chance, sie öfter mal zu sehen. Die Temperaturen liegen zwischen 8 und 10 Grad. In der Nacht auf Sonntag gehen die Temperaturen auf 4 bis 5 Grad zurück.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Kommt danach eine „dicke“ Kaltfront?

Im Laufe des Sonntags (21. November) erreicht uns dann eine Kaltfront, die sich dann auch deutlich bemerkbar macht. Es regnet dann verbreitet, davor aber reißt der Wind die Wolken auf und die Sonne hat vermehrt Chancen sich zu zeigen. Es bleibt jedoch ziemlich kühl - wie auch am Montag. In Lagen ab 500 bis 700 Metern könnten sich auch mal Schneeflocken darunter mischen.

Ab Dienstag ist die „Schneegefahr“ dann sogar noch größer: Hier sind dann Flocken bis auf 500 Meter möglich. Auch Meteorologe Kai Zorn sieht diese Möglichkeit: „Wenn das theoretisch so käme, so käme käme das als Schnee runter – am Alpenrand sogar recht brauchbar. Fünf bis 15 Zentimeter Schnee sind möglich – im Flachland ist es dagegen nur so ein bisschen „Geflunsel“ und „Gefummel“. Das kann aber definitiv was kommen bis Mitte nächster Woche.“

mw

Kommentare