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Exklusiver Wetterbericht für die Region

Der Winter kommt nach Südostbayern – aber wann?

Wetter in Südostbayern ab 20. November 2021
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Wetter in Südostbayern ab 20. November 2021.

Landkreis – Um die in der Überschrift aufgeworfene Frage zu klären, sollte man grundsätzlich den Winterbeginn zuerst einmal genauer definieren.

Denn während der eine schon ab plus 10 Grad oder kälter in Schockstarre verfällt, beginnt beim anderen der Winter erst dann, wenn bei minus 10 Grad mindestens 20 Zentimeter Schnee liegen – auf der Straße, daneben natürlich deutlich mehr. Im Allgemeinen beginnt der Winter aber mit dem Frühwinter, der entweder durch die erste Schneedecke oder durch die ersten Tage mit Dauerfrost gekennzeichnet ist. Und dieser findet in Mitteleuropa üblicherweise in den letzten November-Wochen bis Mitte Dezember statt.

Und da stößt man an das Problem der meisten Wetterberichte, die – im Gegensatz zu dem der Kollegen von www.der-himmel-im-suedosten.de – meist eher größere Gebiete abdecken: Der Winter fängt nicht überall gleichzeitig an. „Es kann ja durchaus sein, dass es in Traunstein schon die ersten Wintertage hatte, Nürnberg aber noch im grauen Herbst ‚festhängt‘“, so die Experten. Um eines vorweg zu nehmen: Einen gesamtdeutschen Wintereinbruch mit durchgängiger Schneedecke auch im Flachland oder bundesweiten Dauerfrost werden wir in der nächsten Woche nicht erleben. Aber lokal, wie zum Beispiel bei uns im Südosten und hier natürlich besonders am Alpenrand, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass wir mit dem ersten Schnee auch den ersten Schritt in den Winter tun könnten.

Die Aussichten für die Region im Detail:

  • Samstag, 20. November: Am Samstag gibt es viele Wolken und Nebelschwaden. Die Sonne hat höchstens kurz mal im Landkreis Traunstein oder oberhalb von 600 bis 700 Metern die Chance sich zu zeigen. Die Temperaturen liegen bei 4 Grad in Altötting und Mühldorf. 3 Grad erreichen wir im Berchtesgadener Land und bis 2 Grad sind in Rosenheim und Traunstein möglich. In der Nacht auf Sonntag gehen die Temperaturen auf 1 Grad in Altötting, Berchtesgaden, Mühldorf und Traunstein zurück. Mit minus 1 Grad wird es in Rosenheim teilweise frostig.
  • Sonntag, 21. November: Der Sonntag wird wohl in der nächsten Zeit der freundlichste Tag. Die Sonne kann sich neben dichten Wolken auch überall mal blicken lassen. Es besteht aber besonders in den Niederungen weiter ein erhöhtes Nebelrisiko. Die Temperaturen steigen auf 9 Grad im Berchtesgadener Land und bis 8 Grad in Altötting, Mühldorf, Rosenheim und Traunstein. In der Nacht auf Montag gehen die Temperaturen auf 1 Grad in Traunstein und Altötting, 0 Grad in Berchtesgadener Land und Mühldorf und erneut frostige minus 1 Grad in Rosenheim zurück.
  • Montag, 22. November: Am Montag überquert uns eine Kaltfront, die oft mit etwas Regen über uns hinweg zieht. Die Temperaturen erreichen 6 Grad in Altötting und Mühldorf – und bis 5 Grad in Berchtesgadener Land, Rosenheim und Traunstein. In der Nacht geht das Thermometer auf 2 Grad in Traunstein und Berchtesgadener Land, 1 Grad in Mühldorf und Altötting und bis 0 Grad in Rosenheim zurück.
  • Dienstag, 23. November: Am Dienstag ist eine kurzzeitige Wetterberuhigung abzusehen. Nur im Berchtesgadener Land regnet es noch. Sonst ist es aber überall trocken. In Rosenheim hat sogar die Sonne Chancen sich zu zeigen. Die Temperaturen erreichen tagsüber 5 bis 6 Grad und in der Nacht gehen sie auf 2 bis minus 1 Grad zurück.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Wie geht es danach weiter?

Am Mittwoch (24. November) ist es dann wohl soweit: Die Kaltfront, die uns den ersten Schnee bringen könnte, kommt von Norden her nach Deutschland gezogen. Die Temperaturen steigen nur noch auf 4 bis minus 2 Grad. Am Donnerstag gibt es dann die Chance auf Schneefall. „Wir dürfen in Lagen über voraussichtlich 300 bis 400 Meter mit dem ersten Schneefall rechnen. Ergiebig werden Schneefälle aber wahrscheinlich eher westlich von uns ausfallen, der Südosten wird voraussichtlich nur ein paar Zentimeter abbekommen“, so die Wetterexperten.

.Zum nächsten Wochenende hin, an dem wir schon den ersten Advent feiern dürfen, befinden wir uns weiterhin in einem Trog mit hochreichender Kaltluft, eingekeilt zwischen zwei Hochdruckgebieten über dem Atlantik und über Osteuropa. „Da können heftige Schneefälle dahinter stecken, genauso Sturm“, erläuterte Meteorologe Kai Zorn in diesem Zusammenhang.

mw

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